Sonntag, 10. Mai 2015

Rezension - Ich bin Paul


Autor: Patrick Hinz

Titel: Ich bin Paul

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 28. April 2015

Seiten: 206

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks der eBook-Verlag


Der Autor Patrick Hinz, Jahrgang 1973, lebt in München und arbeitet als freier Wortjongleur: Er ist als Autor von Sachbüchern sowie als Werbetexter, Redakteur und Marketing-Berater erfolgreich. „Ich bin Paul“ ist sein erster Roman – und eine echte Herzensangelegenheit: „In meinem Roman geht es um einen Mann, der nicht immer so selbstbewusst war, wie er heute ist. Ich wollte diese Geschichte unbedingt schreiben, weil wir alle einmal Kinder waren. Weil wir alle nachvollziehen können, welche Ängste man durchstehen muss, welche Zweifel man hegt, was für Täler man durchschreitet und wie unsagbar schön die Gipfel sind, die man als kleiner Erwachsener erklimmt. Wir alle sind geprägt durch das, was wir in unserer Kindheit erlebt haben. Wir sollten nie vergessen, wo wir herkommen. Paul bin nicht ich. Paul kann jeder sein – jeder, der sensibel ist. Jeder, der einmal jung war.“

Kurzbeschreibung, übernommen:
„Willst du mich heiraten?“ Auf diese Frage gibt es nur eine richtige Antwort – und „Ich liebe dich nicht mehr“ ist es eindeutig nicht! Also verläuft Pauls Abend deutlich anders, als geplant: Statt selig mit Louise zu kuscheln, sitzt er auf einer Parkbank und grübelt. Wie konnte es soweit kommen? Paul denkt an den kleinen, dicken Jungen, der er einmal war. Daran, wie er zu dem Mann wurde, der er heute ist. Und natürlich fragt er sich auch, was nun werden soll. Nur eins ist klar: Aufgeben gilt nicht! Also beschließt Paul, für sein Glück zu kämpfen – doch das stellt sein Leben erst recht auf den Kopf!

Meine Meinung:
Paul hat etwas ganz besonderes geplant, im Lieblingsrestaurant von ihm und Louise will er ihr einen Heiratsantrag machen. Allerdings fällt die Antwort ganz anders aus, als er geplant hatte. Deshalb findet er sich auf einmal auf einer Parkbank wider, wo er  an längst Vergangenes denkt. So springt der Leser mit ihm immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit zurück. Soweit fand ich ja alles in Ordnung, obwohl es mir da schon etwas langatmig vorkam. Ich dachte dann bei mir, dass ich wohl erst mal einiges über Paul erfahren sollte, was für mich höchst interessant sein könnte. Aber als ich seine Gedanken zur Einschulung lesen musste, die ich einem sechsjährigen einfach nicht zutraute, fiel mir ein Spruch aus der Werbung ein: Paul? Wer ist eigentlich Paul? Ich habe wirklich überlegt, ob ich tatsächlich Lust habe, das Buch zu Ende zu lesen. Wie so oft, siegte bei mir die Neugierde und es wurde dann doch  etwas interessanter für mich.
Ich kann von mir jetzt nicht behaupten, dass ich Paul in mein Leserherz geschlossen habe. Trotzdem habe ich an manchen Stellen mit ihm gelitten und fand einige Erlebnisse ganz lustig. Denn nachdem ich nicht mehr die Erinnerungen aus der Grundschulzeit mit ihm teilen musste, fand ich es, wie bereits erwähnt, etwas interessanter für mich.

Der Schreibstil, der Wechsel der Zeiten,  hat mir sehr gut gefallen. Das Buchcover finde ich  sehr witzig und es wohl auch den Ausschlag dazu gegeben hat, mich näher mit dem Buch zu beschäftigen. Die Kurzbeschreibung las sich ebenfalls sehr interessant und deshalb landete das Buch letztendlich auf meinem Reader.

Fazit:
Ich gebe zu, dass ich lange überlegt habe, was ich zu diesem Buch schreiben soll, Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe ich es dann ja nicht mehr aus der Hand gelegt. Allerdings habe ich nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben, wenn ich es nicht gelesen hätte. Es mag vielleicht daran liegen, dass ich die nicht richtige Leserin für dieses Buch gewesen bin und /oder es auch nicht richtig verstanden habe. Auf jeden Fall reihe ich mich nicht bei den Fans ein, die über das Buch jubeln.

Ich möchte mich beim Verlag dotbooks für das Rezensionsexemplar bedanken.

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