Samstag, 6. Dezember 2014

Rezension - Ich will es doch auch



Autorin: Ellen Berg

Titel: Ich will es doch auch!

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 5. November 2014

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene


Die Autorin Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Charlotte ist Ärztin, hat einen tollen Job, eine tolle Wohnung, tolle Freunde – nur leider keinen Mann. Und das mit 39! Langsam wird es eng. Da taucht plötzlich Uwe auf, der attraktive, aber ziemlich ungehobelte Klempner. Geht gar nicht. Tja, geht doch! Denn Hals über Kopf verliebt sich Charlotte in sein umwerfendes Lächeln und seine unkonventionelle Art: Buletten zum Frühstück, Tanzen im Regen, Poolbillard in düsteren Kneipen. Charlotte ist selig, ihr Umfeld entsetzt. Downdating? Das kann doch nichts werden! Was willst du denn mit dem?

Meine Meinung:
Diesmal habe ich nicht gelesen, sondern gehört und ich kann dazu sagen, dass dies mir sehr gut gefallen hat. Sonngard Dressler hat das Buch so toll gelesen.
Allerdings ist es mir diesmal sehr schwer gefallen, die Protagonistin zu mögen. Charlotte ist ein besonders schwieriger Mensch und leidet unter vielen Phobien. Im wahren Leben würde ich wahrscheinlich nicht den näheren Kontakt zu ihr suchen. Aber in einem Buch oder diesmal Hörbuch ist es ja gant anders und ich war neugierig, wieso sie sich so verhält und wollte mehr von ihr erfahren.
Ich habe aber auch fest gestellt, dass man wirklich in Stimmung sein muss, dieses Buch zu lesen bzw zu hören. Manchmal habe ich wirklich überlegt, will ich mir das antun von dieser Frau mehr zu erfahren. Ich habe durchgehalten und war dann auch mit dem Ende der Geschichte sehr zufrieden.
Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich mir ein besonders lustiges Buch vorgestellt hatte und traf dann auch jede Menge Leute mit Vorurteilen und in meinen Augen unmöglichen Verhalten. Wobei Charlotte sich auch nicht von ihren Vorurteilen freisprechen konnte. Allerdings hat sie in dem Buch die beste Wandlung vollzogen.
Die Beteiligten in diesem Buch gewannen bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht meine Sympathie.
Im Grunde regte die Geschichte sehr zum Nachdenken an, aber da ich eher zu den Leuten von Uwes Schlag gehöre, brauchte es mich nicht zu überzeugen. Es war nur interessant zu beobachten, wie sich alle verhalten.
Die Buchcover des Verlages begeistern mich immer wieder und auch dieses finde ich toll. Allerdings passt es überhaupt nicht zu dem Inhalt dieses Buches.

Fazit:
Es tut mir ja sehr leid, aber diesmal konnte mich das Buch nicht so gut überzeugen, wie die anderen, die ich von Ellen Berg gelesen habe. Anscheinend steht ich mit meiner Meinung so ziemlich alleine da, aber empfehlen kann ich es nicht.

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