Donnerstag, 7. Juli 2016

Rezension - Schattenhaut


Autorin: Nané Lénard

Titel: Schattenhaut

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 4. April 2011

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: CW Niemeyer





Die Autorin Nané Lénard wurde 1965 in Bückeburg geboren. Die Schriftstellerin ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Nach dem Abitur und einer Ausbildung im medizinischen Bereich studierte sie später Rechts- und Sozialwissenschaften sowie Neue deutsche Literaturwissenschaften.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Pfarrer Josef Fraas am Weserufer in Rinteln angespült wird, ahnt noch niemand, warum er sterben musste. Dass sein Körper nicht mehr ganz vollständig ist, gibt Kommissar Wolf Hetzer ein weiteres Rätsel auf. Doch noch bevor Hetzer sich auf diesen Fall konzentrieren kann, verschwindet der stadtbekannte Politiker Benno Kuhlmann spurlos. Ein mysteriöser Täter spinnt seine Fäden unerkannt im Hintergrund. Und während ihn die Ermittler vom Weserbergland bis weit ins Schaumburger Land verfolgen, hat Hetzer das Gefühl, den Schatten des Mörders immer dichter zu spüren. Ein spannendes Duell beginnt, dessen Ausgang niemand vorhersehen kann, denn die Gegner sind einander ebenbürtig ...


Meine Meinung:
Als ich auf der Buchmesse in Frankfurt durch die Hallen bummelte, fiel mir ein Stand auf und hier ganz besonders die Hinweise, dass es Regionalkrimis aus dem Bereich Weserbergland gibt. Nun war meine Neugierde geweckt und ich kam mit der Autorin Nané Lénard ins Gespräch. Es wundert sich wohl niemand, dass ich mit einem signierten Buch den Stand verlassen habe.
Jetzt habe ich es endlich geschafft und das Buch gelesen.

Nané Lénard ist mit diesem Buch ein spannender Debütkrimi gelungen und gleichzeitig ein guter Start in eine Serie, in der Wolf Hetzer ermittelt. Neben der Spannung, die sie mir vermittelt hat, fand ich den Schreibstil auch sehr interessant. Denn neben der Schilderung, wie Wolf Hetzer sich um die Lösung des Fallesbemüht, gab es immer wieder eine Schwenker zu einer Person, die ich nach und nach kennen lernen sollte. Anfangs konnte ich sie noch nicht richtig einordnen, dann kam bei mir aber die Erleuchtung und hatte somit dem Ermittler Wolf Hetzer etwas voraus. Das ging sogar soweit, dass ich ahnte, was passieren könnte und nun ganz aufgeregt wurde

An seinem ersten Arbeitstag im Rintelner Kommissariat hat Wolf Hetzer kaum Zeit, seine neuen Kollegen zu begrüßen, denn zum Einstand, den er sich bestimmt anders vorgestellt hat, wurden er und sein Kollege zu einer Wasserleiche gerufen. So lernten er und ich die Kollegen gleich im Einsatz kennen. Interessante Typen waren dabei. Besonders die Pathologin Mica hat es mir angetan. Auch wenn der Kollege Peter etwas genervt war, ich fand die Dialoge der beiden köstlich. Sie hat aber auch einen besonderen Humor, aber den muss man anscheinend haben, damit man mit seinem Beruf klar kommt

Auf jeden Fall hat mich das Buch mal wieder gefesselt. Neben der Auflösung der Fälle, die sich leider vermehrt hatten, kann die Thematik, die sich nach und nach herauskristallisiert sehr nachdenklich machen. Was richten manche Menschen bloß an, in dem sie über andere bestimmen und Dinge veranlassen, die sich nicht mehr ändern lassen. Was ich damit meine, nun, das verrate ich nicht, aber jeder, der das Buch nun lesen möchte, wird am Ende wissen, was ich damit meine.

Fazit:
Mir hat es nicht nur gefallen, dass ich die Gegend kannte, wo sich alles abspielte, ich fand das Buch auch sehr spannend geschrieben und war am Ende überrascht, als ich wusste, wer letztendlich der Täter war.

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