Sonntag, 18. August 2013

Rezension - Mondscheinzauber

Autorin: Christina Jones

Titel: Mondscheinzauber

Genre: Roman

Version: Taschenbuch und eBook

erschienen: März 2012

Seiten: 347

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Hinweis, das Buch mit diesem Cover habe ich als Clubausgabe erworben


Die Autorin Christina Jones schreibt seit ihrer Kindheit, aber ihre liebste Geschichte schrieb das wahre Leben. Nämlich die, wie ihr Vater, ein Zirkusclown, ihre Mutter, eine Lehrerin, kennen lernte. Beide arbeiteten aushilfsweise in einem Kaufhaus – er als Weihnachtsmann und sie als seine Weihnachtsfee. Neben Romanen schreibt Christina Jones Kurzgeschichten und Artikel für Magazine und Zeitungen. Ihr erster Roman wurde mit dem WHSmith Preis für junge Talente ausgezeichnet. Nach Jahren auf Reisen lebt Christina Jones nun mit ihrem Mann und einer Schar Katzen in Oxfordshire, England.


Kurzbeschreibung:
Cleo Moon zieht nach ihrer Scheidung in ein kleines Dorf und hat von Männern erst einmal die Nase voll. Doch sehr schnell begegnet sie einem besonders attraktiven Mann, der auf einmal vor ihrer Türe auftaucht.
Aber sie lernt auch eine große Anzahl besonderer Menschen kennen und ihr stehen erlebnisreiche Zeiten bevor..

Meine Meinung:
Eigentlich habe ich keine große Lust mehr solche Bücher zu lesen, wo man sich anhand des Klappentextes schon den Inhalt denken kann. Nach dem Motto: Frau hat Nase voll nach Scheidung, Frau begegnet tollem Mann, der um sie wirbt und am Ende gibt Frau doch wieder nach. Aber erstens hat mich das Cover angezogen und dann stand dort noch etwas von einem Schuss Magie und ich war neugierig.
Obwohl gleich zweimal das Klischee Frau aus Arbeiterschicht trifft Mann aus Oberschicht aufgegriffen wurde, hat es mir gefallen, wie beide Frauen damit umgingen.
Aber am meisten hatte ich Spaß von der Weinherstellung und Verkostung zu lesen. Cleo findet in ihrem Schuppen ein altes Rezeptbuch, in der Annahme, dass diese Rezepte von der Vormieterin sind. Sie findet dort interessante Rezepte zur Weinherstellung. Da ihre Arbeitgeberin ein großes Erntedankfest für das ganze Dorf plant, zu dem jeder etwas zu Essen mitbringt, beschließt Cleo Wein herzustellen und diesen als Überraschung mitzubringen. Dabei hilft ihr der überaus charmante und gut aussehende Dylan. Er kann ihr auch die "Zutat" Lovers Cascade" erklären und ist bei der Beschaffung behilflich.
Ich will hier nun nicht alles verraten, aber es hat mir wirklich gefallen, was ich da gelesen habe.
Erwähnen möchte ich aber noch, dass der Genuss des Weines wirklich Magie herauf beschwört und tolle Wirkungen beim Erntedankfest hervor ruft. Eine ist dem jungen Liebespaar Elvi, eine gute Freundin von Cleo und Zeb, dem Bruder von Dylan sehr behilflich sich gegenüber den Eltern mit Vorurteilen durchzusetzen.
Es gibt natürlich auch hier ein Happy End, aber vorher passiert noch einiges, was auch zum Nachdenken anregt.

Fazit:
Mir hat das Buch gefallen, die Autorin hat sehr flüssig geschrieben und ich habe das Buch mal wieder verschlungen. Die Geschichte spielt in England und ich nehme jetzt einfach mal hin, dass in den Beschreibungen der Personen und Wohnsituationen ein Körnchen Wahrheit steckt. Es ist so eine ganz andere Welt, als wir sie hier kennen, oder zumindest ich sie kenne.
Also, wer ein gut geschriebenes Buch mit ein bisschen "Knistern" und Alltagsleben im Dorf lesen möchte, dem kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen


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