Montag, 25. November 2013

Rezension - Merry Christmas, Holly Wood


Autorin: Ashley Bloom

Titel: Merry Christmas, Holly Wood

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 15. November 2913

Seiten: 124

Altersempfehlung: Erwachsene



Die Hamburger Autorin Ashley Bloom schreibt ausschließlich Romane, die in Amerika spielen. Selbst ein großer Fan der USA, baut sie immer wieder Erfahrungen aus ihren eigenen Reisen mit ein. Was noch erwähnt werden sollte ... es geht immer um die Liebe.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Holly Wood, Modekolumnistin in New York, ist zum ersten Mal nach drei Jahren wieder auf dem Heimweg nach Colorado, um in ihrem kleinen Geburtstort zusammen mit der Familie Weihnachten zu verbringen. Doch sie hatte nicht damit gerechnet, schon bald in einer Stadt namens Loveland festzusitzen - bei Leuten, die keine Ahnung haben, wer sie ist -, selbstgestrickte Kuschelpullis tragen zu müssen und einem umwerfenden Typen zu begegnen, der nur leider nicht das geringste Interesse an ihr zeigt. Hier ist sie nämlich nicht "Holly Wood", hier ist sie einfach nur Holly, das Mädchen, das sie - wie sie sich bald selbst eingestehen muss - nur allzu gerne wieder sein würde.

Meine Meinung:
Holly, eine junge Frau von 25 Jahren ist vor 3 Jahren von Fort Collins nach New York gegangen, weil sie Karriere machen wollte. Anscheinend ist es ihr auch gelungen, denn ihr Name Holly Wood ist in der Glimmerwelt bekannt. Auf Drängen der Eltern macht sie sich endlich mal wieder auf den Weg, um mit ihrer Familie Weihnachten zu  feiern. Sie landet in Denver und erwischt den letzten Leihwagen. Sie will die 70 Meilen bis zu Hause schnell hinter sich bringen. Aber da beginnt ein Schneesturm und sie rutscht mit ihrem  Auto in einen Schneeberg. Verzweifelt macht sich Holly nun auf den Weg. Sie hat keine Ahnung wo sie sich befindet und sieht in der Ferne ein Licht. Sie klingelt an der Haustür und ist völlig überrascht, als sie ohne viele Worte ins Warme gebeten wird. So viel Herzlichkeit ist sie gar nicht mehr gewohnt. In der nächsten Zeit wird sie das noch öfter feststellen und merkt, dass sie das in New York nie gefunden hat und sich hier nun richtig wohlfühlt.  Sie lernt immer mehr liebenswerte Menschen kennen, die in diesem Ort wohnen und eigentlich will sie gar nicht mehr so schnell weiter zu ihren Eltern fahren. Außerdem lernt sie den Sohn des Paares kennen, die sie aufgenommen haben.Sie verliebt sich in ihn und steht nun vor einer schweren Entscheidung, was sie künftig machen will. Bisher war alles in ihrem Leben sehr oberflächlich und nun fühlt sie sich in dem Ort mit den Menschen, die so ganz anders sind richtig wohl. So ganz anders fällt auch ihre fällige Kolumne aus und obwohl ihre Chefin sie nicht gut findet, schlägt sie ein. Dies gibt nun den Ausschlag.

Dieses Buch ist sehr schön geschrieben, es regt zum Nachdenken an, gleichzeitig ist es auch sehr romantisch.
Ich hätte gerne mehr davon gelesen, vor allem wollte ich doch unbedingt wissen, ob sie ihrem Vater den Weihnachtswunsch erfüllt.
Außerdem fand ich, dass die meisten Menschen in diesem Buch sehr liebenswert geschildert wurden. Deb, die Mutter von Logan, nimmt Holly ja ohne weiteres auf und in dem kleinen Ort kümmert sie sich um so vieles. Auch andere Handlungen der Bewohner von Loveland machen dem Ortsnamen alle Ehre.


Fazit:
Ein schönes Buch für Zwischendurch. Am besten könnte man es auf dem Sofa gekuschelt lesen, während in Colorado der Schneesturm tobt und für verwehte Strassen und Stromausfall sorgt.
Mir hat das Buch gefallen und ich werde mal Ausschau nach weitern Büchern der Autorin halten.

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