Samstag, 27. Juni 2015

Rezension - Der Nil, ein Schiff und etwas Liebe

Autorin: Imke Schenk

Titel: Der Nil, ein Schiff und etwas Liebe

Genre: Reise

Version: eBook

erschienen: 8. Mai 2015

Seiten: 208

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Edel eBooks
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Die Autorin Imke Schenk wurde 1966 in Ostwestfalen-Lippe geboren und entzifferte vier Jahre später die ersten Buchstaben. Sie war noch nicht beim z angekommen, als sie begann, ihre Familie mit Postkarten, Briefen und bunt illustrierten Reisetagebüchern zum Schmunzeln zu bringen. Ihre Freude an Sprachen führte sie an die Universitäten Hildesheim und Dublin, an denen sie technisches Fachübersetzen studierte. Seit über zwanzig Jahren ist sie freiberuflich als Übersetzerin, Texterin, Fachlektorin und Autorin tätig. Wenn sie ihren Schreibtisch verlässt, erkundet sie gerne auf Reisen die Welt oder zieht sich beim Yoga aus derselben zurück. Imke Schenk lebt mit ihrem Mann in Hannover.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Birtes Alltag könnte kaum unspektakulärer sein. Tagsüber sortiert sie Zahlen im Rechnungsprüfungsamt, und die Abende verbringt sie mit ihrer depressiven Mutter. Bis eines Tages das rätselhafte Erbe ihrer Großmutter Birtes Leben auf den Kopf stellt: Mit einem bunten Sonnenschirm und einem geheimnisvollen Brief im Gepäck soll sie auf Nilkreuzfahrt gehen! Aber traut Birte sich überhaupt zu, alleine nach Ägypten zu reisen? Und kommt ihre Mutter ohne sie zurecht? Doch vielleicht ist es wirklich an der Zeit, dass Birte ihr ruhiges Fahrwasser verlässt. Mutig packt sie ihre Koffer, und das Abenteuer kann losgehen. Auf dem Nil erwarten Birte nicht nur ein Krokodil in der Kabine, eine vertrackte Dreiecksgeschichte an Bord und ein älterer Herr, der sich ausgerechnet für ihren Sonnenschirm interessiert – sondern auch etwas Liebe ...

Meine Meinung:
Manchmal muss man die Leute zu ihrem Glück zwingen. Birte kann sich einfach nicht aufraffen und das Testament ihrer Großmutter erfüllen. Sie soll eine Flussfahrt auf dem Nil machen und anschließend noch einen Badeurlaub. Kurz bevor die gesetzte Frist abgelaufen ist, nimmt sie allen Mut zusammen und bucht endlich die Reise. Damit nimmt das von der Großmutter in Gang gesetzte Schicksal seinen Lauf.

Sehr eindrucksvoll schildert die Autorin nun den Weg von Birte, die sich innerhalb kurzer Zeit von einem unscheinbaren Mäuschen in eine selbstbewusstere Frau entwickelt. Sie hat den Mut und trifft wichtige Entscheidungen, aber auch ihrer Mutter tut die Reise der Tochter gut. Ich sags doch: manchmal muss man die Leute zu ihrem Glück zwingen.

Auf der Reise lernt Birte sehr viele zum größten Teil sympathische Mitreisende kennen. Ganz besonders ist mir Otto ans Herz gewachsen, der sich auf einer Nostalgiefahrt befand. Ich hatte sehr auf eine bestimmte Entwicklung gehofft und war mit dem Ende mehr als zufrieden.

Wir Leser erfahren nicht nur viel von Birte, auch von den anderen Mitreisenden gibt es einiges zu berichten, was sehr interessant war und dessen Entwicklung ich neugierig verfolgte. Dies alles hat die Autorin sehr fesselnd und auch mit viel Humor beschrieben.

Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, war die Reisebeschreibung. Ich war dabei, ich bin mit Birte auf dem Nil gefahren und habe die wunderschönen Ausflüge gemacht und Land und Leute ein bisschen kennen gelernt.
Das Buchcover gefällt mir gut und was es mit dem Krokodil auf sich hat, konnte ich im Laufe der Geschichte erfahren.

Das mag ich, so ganz nebenbei lerne ich ferne Länder kennen. Denn eigentlich ist der Sinn des Buches doch ein anderer. Die Geschichte regt zum Nachdenken an und manch einer wird jetzt vielleicht handeln bevor es zu spät ist. Aber denkt jetzt nicht, anderes würde zu kurz kommen, Humor und etwas Liebe sind auch vorhanden und mir hat gefallen, wie Imke Schenk alles miteinander verbunden hat.

Fazit:
Ein wunderschönes Sommer-Urlaubs-Reisebuch, nun ja, es kann natürlich auch im Winter gelesen werden, aber es eignet sich jetzt bestens als Urlaubslektüre.

Ich möchte mich bei Blogg-Dein- Buch und dem Verlag recht herzlich bedanken, dass ich für ein Rezensionsexemplar erhalten durfte.

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