Sonntag, 14. Juni 2015

Rezension - Mord(s)geflüster


Autorin: Karin Büchel

Titel: Mord(s)geflüster

Genre: Kurzgeschichten, Krimi

Version: eBook und Broschiert

erschienen: 28. April 2015

Seiten: 196

Altersempfehlung: Erwachsene


Autorin Karin Büchel: In Gelsenkirchen geboren, studiert sie nach dem Abitur Sozialwissenschaften an der Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn. (Abschluss: Diplom 1985) Sie arbeitet mit körperlich und geistig behinderten Erwachsenen. In ihrer Freizeit schreibt sie Kurzgeschichten: Markante, skurrile, eigenwillige, komische und spannende. Aber auch Kriminalgeschichten mit Lokalkolorit, Erzählungen aus dem Leben und Gedichte gehören zu ihrem Repertoire. Sie lebt mit ihrer Familie in Bonn.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Kurzgeschichten, in denen Hass, Verzweiflung, Eifersucht, Gier, Zufall, aber auch Liebe im Fokus der Verbrechen stehen. Häufig führen unerklärliche Wege zum Ziel, Menschen um ihr Glück kämpfen oder auch nicht, kaltblütige Verbrechen geschehen und skurrile Begegnungen zu überraschenden Situationen und Wendungen führen. Lassen sie sich mitnehmen in eine Welt der heiklen Verbrechen. Mörderische Geschichten. - Kurios, amüsant, spannend und (fast) immer tödlich!

Meine Meinung:
Nach wie vor lese ich am liebsten dicke Bücher, das heißt, Geschichten, die so um die 300 Seiten lang sind. Aber wie ich schon einmal erwähnte, Ausnahmen bestätigen die Regel und nachdem ich von Karin Büchel "Begegnungen - irgendwie - irgendwo" gelesen hatte, war ich auch offen für ihr nächstes Buch mit Kurzgeschichten.
Diesmal waren es Krimis und ich fand es ganz toll, dass die Autorin es geschafft hat, Spannung in so kurzer Zeit aufzubauen. Jede Geschichte war für sich sehr interessant und spannend. Sicherlich hätte aus der einen oder anderen Geschichte ein Büchlein gemacht werden können, aber ich fand es passte alles und ich hatte nicht das Gefühl, es würde mir etwas fehlen oder es wären noch Fragen offen.

Ich kann mich gut erinnern, in meiner Jugend lernte ich die Büchlein von "Reader's Digest" kennen und mit Begeisterung suchte ich mir dort immer als erstes die Kurzgeschichten raus. Es waren durch die Bank sehr gute Geschichten und als ich jetzt das Buch von Karin Büchel in der Hand hatte, fiel es mir wieder ein. Ihre Geschichten hätten dort mit Sicherheit auch einen sehr guten Platz bekommen.
Ich schweife ab, was man mir verzeihen möge, ich wollte damit einfach den Wert der Geschichten darstellen.

Fazit:
Das Buch hat mir gefallen und ich empfehle es auch gerne weiter, ganz besonders an so genannte Lesemuffel, die es nie schaffen oder keine Lust haben, mal ein dickes Buch zu lesen. Diese Kurzgeschichten haben ja den Vorteil, dass man das Buch immer mal wieder zur Seite legen kann.

Ich möchte mich bei der Autorin recht herzlich bedanken, ohne ihren Hinweis wäre ich nicht auf dieses Buch aufmerksam geworden.

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