Samstag, 1. Juli 2017

Rezension - Provenzalisches Feuer


Autorin: Sophie Bonnet

Titel: Provenzalisches Feuer

Genre: Krimi

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 22. Mai 2017

Seiten: 321

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet





Sophie Bonnet ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Mit ihrem Frankreich-Krimi "Provenzalische Verwicklungen" begann sie eine Reihe, in die sie sowohl ihre Liebe zur Provence als auch ihre Leidenschaft für die französische Küche einbezieht. Mit Erfolg: Das Buch begeisterte Leser wie Presse auf Anhieb und stand monatelang auf der Bestsellerliste, ebenso wie die beiden darauffolgenden Romane "Provenzalische Geheimnisse" und "Provenzalische Intrige". Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Juni in der Provence. Im idyllischen Sainte-Valérie feiert man den Sommerbeginn mit einem traditionellen Fest. Noch spät in der Nacht wird im Schein des Feuers gegessen und getanzt – bis mitten im Auftritt der gefeierten Rockband Viva Occitània ein Journalist erstochen wird. Waren ihm seine Recherchen vor Ort zum Verhängnis geworden? Pierre Durands Ermittlungen führen ihn zu aufgebrachten Dorfbewohnern, zu den Hütern einer aussterbenden Sprache – und zu der Sängerin Aurelie Azéma, die sich für die Unabhängigkeit Okzitaniens einsetzt. Während Pierre in die Mythen der alten Provence eintaucht, ahnt er nicht, dass seine Schritte längst beobachtet werden. Und dass der Tod des Journalisten erst der Anfang war.



Meine Meinung:
Spannend und lehrreich. Damit habe ich es wohl auf den Punkt gebracht. Von einem Krimi erwarte ich eine gewisse Spannung. Die hat die Autorin mir geliefert. Wenn ich nebenbei noch etwas lernen kann, dass ist es ein wirklich angenehmer Nebeneffekt.

Auf einer Feier zum Sommerbeginn wird mitten in der fröhlichen Menschenmenge ein Journalist erstochen. Kommissar Pierre Durand hat es da natürlich besonders schwer, den Täter auszumachen.
Bei seinen Ermittlungen erfährt er sehr viel über Okzitanien, einer alten Sprache und Mythen.
Für mich war es auch sehr interessant, da ich bisher außer Paris von Frankreich noch nichts kennen gelernt habe. Ich bin auch nicht so gut informiert, was verschiedene Sprachrichtungen und Bereiche betrifft. Ja klar, in Geschichte habe ich aufgepasst und das übliche ist natürlich bekannt, was halt zur Allgemeinbildung gehört. 😉

Aber es fließt nicht nur Vergangenes ein, Geschehnisse der Gegenwart spielen ebenfalls eine große Rolle. Tourismus - ein Segen und ein Fluch, da gibt es reichlich Erfahrungen und Meinungen. So erfährt Pierre Durand einiges, aber es hilft ihm nicht wirklich dabei, den Mörder zu finden. Ich bin auch nicht darauf gekommen, wer es denn nun gewesen sein könnte und war am Ende doch etwas überrascht, als die Zusammenhänge klarer wurden.

Dies ist ja inzwischen die 4. Folge, in der Pierre Durand ermittelt, ich habe alle Bücher gelesen und freue mich immer, wenn ich alte Bekannte wieder treffe. Die Bewohner des Örtchens sind schon sehr originell und bereiten mir einigen Lesespaß. Bei diesen Serien gefällt es mir auch immer wieder, dass ich vom Privatleben des Ermittlers etwas erfahre und dies ein wichtiger Bestandteil in der Geschichte ist. Allerdings fand ich diesmal, dass Pierre und Charlotte zu kurz kamen. Da hoffe ich jetzt einfach mal auf das nächste Buch.


Fazit:
Wer sich gerne mal in die Provence entführen lassen will, in Gedanken mit dem Kommissar das leckere Essen genießen möchte und gleichzeitig Spannung und Lehrreiches mag, der findet hier das richtige Buch.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals bedanken, der mir all das oben erwähnte, ermöglicht hat

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