Dienstag, 25. Juli 2017

Rezension - Flaschenpost vom Mörder


Autorin: Ulrike Busch

Titel: Flaschenpost vom Mörder

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 20. Juli 2017

Seiten: 212

Altersempfehlung: Erwachsene






Die Sehnsucht nach Meer und weitem Horizont verspürt die Autorin  Ulrike Busch, seit sie denken kann. Fasziniert von der grenzenlos erscheinenden, grünen Landschaft Norddeutschlands zog sie 1986 aus ihrer Geburtsstadt Essen nach Hamburg. Auf dem nordfriesischen Inseln und Halligen ist sie seitdem fest verwurzelt. Sie liebt die Menschen mit ihrer Geradlinigkeit, Bodenständigkeit und ihrem schnörkellosen Dialekt und Spaziergänge bei Wind und Wetter, wenn der Nordwestwind ihr den Geruch von Salz und Tang um die Nase weht. Viele Jahre war die studierte Sprachwissenschaftlerin als selbstständige Texterin und Technische Redakteurin tätig. 2013 entdeckte sie eine neue berufliche Leidenschaft: das Schreiben von Romanen - die natürlich in Norddeutschland spielen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach einer Partynacht im Sommer 1997 wurde die lebensfrohe Nina Asmus tot am Strand von Amrum gefunden. War es wirklich ein Unglück, wie die Ermittlungen des Vorgängers von Hauptkommissar Kuno Knudsen ergaben?

Zum zwanzigsten Jahrestag von Ninas Tod planen die damaligen Freunde eine Gedenkparty. Am Morgen dieses Tages findet ein Mitglied der Clique eine Flaschenpost am Strand, wie es scheint, ein Geständnis von Ninas Mörder. Und: Der Unbekannte kündigt an, weiter töten zu wollen.

Bei ihren Ermittlungen stoßen Kuno Knudsen und sein Kollege Arne Zander auf Erinnerungslücken, Mauern und Widersprüche. Plötzlich zeigt der Mörder, dass er es ernst meint.


Meine Meinung:
Erstaunlich, was eine Flaschenpost alles auslösen kann....
Die beiden Ermittler von der Kripo Wattenmeer standen auf einmal vor der Frage, sollen sie aufgrund eines Zettels in einer Flasche einen alten Fall wieder aufrollen? Wäre da nicht etwas anderes passiert, wer weiß, wie sie dann reagiert hätten. So machten sie sich an die Arbeit, was gar nicht leicht war. Denn viele, die damals bei Party dabei waren, konnten sich nicht mehr so recht erinnern, es kann aber auch sein, dass sie es nicht wollten.

Gemeinsam mit den beiden Ermittlern musste ich heraus finden, was denn wohl die Wahrheit ist. Was gar nicht so leicht war, denn die Autorin hat es ganz schön spannend gemacht.

Dies ist inzwischen der 3. Fall, der von der Kripo Wattenmeer gelöst wird. Für mich war es dann auch das dritte Buch, wo ich Kuno und Arne begleiten konnte. Ich fand es sehr spannend und auch für mich knifflig, denn ich wusste bis zum Ende nicht, wie sich denn wirklich alles in der Vergangenheit sowohl in der Gegenwart verhalten hat. Wenn ich dachte, einen Verdächtigen zu erkennen, dann gab es wieder neue Anhaltspunkte, die das alles umwarfen.

Schon öfter hatte ich in meinen Rezensionen erwähnt, dass es mir sehr gut gefällt, wenn ich nicht sofort weiß, wer denn der Täter ist und so zu sagen mit ermittele. Außerdem freue ich mich auch immer, wenn es auch ein schönes "Nebenher" gibt.Wenn ich etwas privates von den Kommissaren erfahre und natürlich die Gegend besser kennen lerne. All dies hat Ulrike Busch miteinander verknüpft.


Fazit:
Als bekennender Serienjunkie freue ich mich natürlich schon auf weitere Fälle für die beiden. Aber zunächst gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.


Bei Ulrike Busch möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken und den tollen Austausch über die Bücher.

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