Dienstag, 25. Juli 2017

Rezension - Mordsacker


Autorin: Cathrin Moeller

Titel: Mordsacker

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 10 Juli 2017

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch




In der Grundschule ließ die Autorin Cathrin Moeller noch andere für sich schreiben: Ihre Mutter verfasste die verhassten Deutsch-Aufsätze. Erst später, in ihrem Beruf als Theaterpädagogin, entdeckte sie den Spaß am Schreiben. Seitdem schleicht sie sich täglich morgens um fünf Uhr ins Wohnzimmer und kuschelt sich mit dem Hund Giovanni aufs Sofa, wo sie ihre Geschichten erfindet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Tragische Umstände haben Klara Himmel samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Doch hier liegt nicht nur der sprichwörtliche Hund begraben! Während die chaotische Großstädterin sich noch als brave Hausfrau versucht – und schon an einem simplen Käsekuchen scheitert – wird ihr Mann, der neue Dorfpolizist, zu seinem ersten Fall gerufen: Bauer Schlönkamp liegt tot in der Güllegrube. Leider erkrankt Klaras Göttergatte und sie wittert ihre große Chance auf etwas Nervenkitzel. Kurzerhand ermittelt Klara auf eigene Faust und bringt dabei nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der verschworenen Dorfgemeinschaft zutage sondern schon bald sich selbst in Lebensgefahr …


Meine Meinung:
Zuerst möchte ich erwähnen, dass vor diesem Buch die Vorgeschichte "Mordsstadt" gelesen werden sollte, es erklärt schon mal einiges. Zumindest wusste ich dadurch, wieso Klara sich so verhält und konnte sie noch besser einordnen.
Es ist schon schlimm, wenn man in einer Großstadt gelebt hat und dann plötzlich in einem Dorf wohnen muss. Wobei es aber nicht erforderlich ist, eine gewisse Arroganz heraus zu kehren, wie Klara es macht. Es kommt selten vor, dass mir eine Protagonistin so unsympathisch ist und es auch bleibt, während der ganzen Geschichte. Ihre Tochter und ihren Mann konnte ich viel besser leiden.

Trotzdem fand ich es sehr interessant zu lesen, was Klara so alles anstellt, um einen Mordfall zu lösen, wie sie sich selber immer wieder Fallen stellt und das gerade biegen muss. Allerdings möchte ich hier auch erwähnen, dass mir die beiden anderen Bücher, die ich von Cathrin Moeller gelesen habe, besser gefallen haben.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und es gab unter anderem den Ausschlag, dass ich dieses Buch lesen wollte.

Fazit:
Hier fällt es mir schwer, die richtigen Worte zu finden, mich konnte das Buch nicht so sehr begeistern, was durchaus an mir liegen mag. Denn es mag eine besondere Art von Humor erforderlich sein, den ich hier bei mir aber nicht finden konnte. Zum Glück sind Geschmäcker verschieden und es gibt sicherlich genügend Leser, die begeistert sein werden.

Ich möchte mich vielmals beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

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