Sonntag, 19. Juli 2015

Rezension - Entenblues


Autor: Thomas Krüger

Titel: Entenblues

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 10. November 2014

Seiten: 369

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne



Der Autor Thomas Krüger, geboren 1962 in Ostwestfalen, arbeitete zunächst als Journalist für Tageszeitungen und Magazine. Heute ist er Hörbuch- und Kinderbuchverleger, Autor von Kinderbüchern (Jo Raketen-Po) und zahllosen Sonetten – u.a. an Donald Duck. Mit Erwin, Mord & Ente legt er seinen ersten Krimi vor und betritt mit der Figur der »Ermittlungsente« Lothar völlig neues Terrain. Thomas Krüger lebt mit seiner Familie in Bergisch Gladbach bei Köln.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Was ist los in Bramschebeck? Erwin Düsedieker, der Sohn des ehemaligen Dorfpolizisten, hat das Waffenlager eines mörderischen Geheimbundes ausgehoben. Trotzdem gilt er weiterhin als Trottel, der in Gummistiefeln über Äcker und Wiesen stapft und mit seinen Enten Lothar und Lisbeth spricht. Bald heißt es im Dorf, er habe in dem Waffenlager Geld gefunden und unterschlagen. Und dann liegt auch noch eine grässlich zugerichtete Leiche in seinem Gartenteich. Erwin hat das Gefühl, in einen Strudel aus Erpressung und Verdächtigungen zu geraten. Und Lothar und Lisbeth droht der Entenblues …

Meine Meinung:
Als erstes möchte ich erwähnen, dass dieses Buch das zweite ist, in dem Erwin Düsedieker die Hauptrolle spielt und ich rate jedem Leser vorher das  Buch "Erwin, Mord & Ente" zu lesen. "Entenblues" ist regelrecht die Fortsetzung und nimmt somit Bezug auf die Geschehnisse des ersten Falles.

Als ich das Buch ausgelesen hatte, kamen wir die Worte in den Sinn, die auch einer der Beteiligten hätte sagen können: MannMannMann! Denn ein Sündenpfuhl hat sich dort aufgetan.

Erwin, der nach der ganzen Aufregung eigentlich zur Ruhe kommen möchte, wird einfach in einen Mordfall hinein gezogen und die Presse lässt ihn ebenfalls nicht in Ruhe.  Inzwischen hat Erwin ja zwei Enten, Lisbeth gehört jetzt dazu, damit Lothar nicht mehr so alleine ist. Die beiden müssen leider, ebenfalls ungewollt, mit sehr viel Aufregung fertig werden.
Erwin hat nach dem Tod von Anni eine neue Person gefunden,  die ihm immer wieder hilfreich zur Seite steht: Lina. Was für ihn auch sehr wichtig ist, denn obwohl er ja manchmal doch knifflige Sachen lösen kann, ist es doch Tatsache, dass er nicht der Schnellste ist und sich nicht immer richtig ausdrücken kann.

Thomas Krüger hat seinen Schreibstil beibehalten, an den ich mich inzwischen gewöhnt hatte und dementsprechend zügig konnte ich dieses Buch lesen. Auch diesmal wurde es zum Ende hin immer spannender. Ich hatte so manchen Verdacht, der sich nicht immer bestätigen sollte, einmal wurde ich auf eine falsche Spur gebracht. Auf jeden Fall war ich mit dem Ende sehr zu frieden.

Die meisten  Beteiligten kannte ich ja schon aus dem ersten Buch, Erwin und Lothar hatte ich da schon in mein Leserherz geschlossen. Jetzt kamen noch Lina, Lisbeth, Hilde und Arno hinzu. Wobei ich mich diesmal nicht an so vielen Dialogen von Erwin und Arno erfreuen konnte. Arno war es wohl zu aufregend in der Nähe von Erwin ;)

Das Buchcover gefällt mir auch diesmal wieder, genau verstehen wird es jeder nach dem Lesen des Buches. Außerdem erkennt jeder wunderbar die Zusammengehörigkeit der beiden Bücher.

In der vorderen Umschlaginnenseite befindet sich eine kleine Landkarte, die ich auch diesmal sehr hilfreich fand, ich habe immer wieder gerne nachgesehen und die Wege gesucht, auf denen die Beteiligten unterwegs waren.

Fazit:
Inzwischen habe ich gesehen, dass es in diesem Jahr ein weiteres Buch geben wird. Mit Sicherheit werde ich das auch lesen. Allen anderen empfehle ich diese beiden Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.

Ich möchte mich beim Verlag Heyne für das Rezensionsexemplar bedanken.

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