Sonntag, 1. März 2015

Rezension - Kriminalboogie

Autorin: Ines Eichelbaum

Titel: Kriminalboogie

Genre: Krimi

Version: eBook und Broschiert

erschienen: 15. Juni 2013

Seiten: 218

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bookshouse


Die Autorin Ines Eichelbaum wurde 1970 in Leipzig geboren und lebt seit 1983 in Berlin. Hier hat sie zuerst als Diplom-Verwaltungswirtin 16 Jahre im öffentlichen Dienst des Landes Berlin gearbeitet, dann das Handtuch geworfen und ist für zwei Jahre nach Griechenland gegangen. Dort begann sie, Romane und Kurzgeschichten zu schreiben. Nach ihrer Rückkehr veröffentlichte sie ihren ersten Kriminalroman.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Erbtante Cäcilie, eine typische Wilmersdorfer Witwe, hat das Zeitliche gesegnet. Doch damit Mara das Erbe antreten kann, soll sie das über sechs Jahrzehnte perfekt gehütete Familiengeheimnis der alten Dame lüften. Mit ihrer besten Freundin Pia macht sie sich auf die Spurensuche und landet im ländlichen Brandenburg. Ein Kneipenwirt im Elvis-Outfit kreuzt ihren Weg und die Sängerin einer Rockabilly-Band liegt am nächsten Morgen tot im Kofferraum eines alten Straßenkreuzers. Doch da gibt es auch noch eine ermordete Prostituierte, einen schmierigen Notar, einen mit Drogen handelnden Psychologen und die Diagnose, Pia ist schwanger. Was bloß hat ein Familiengeheimnis aus der Nazizeit mit all dem zu tun?

Meine Meinung:
Vor einem Jahr hatte ich mit dem Lesen dieses Buches begonnen und dann abgebrochen. Jetzt fiel es mir wieder in die Hände. Weil ich  vergessen hatte, warum ich es nicht zu Ende gelesen habe, fing ich noch einmal von vorne an zu lesen. Nach kurzer Zeit war mir alles wieder klar. Ich bin mit dem Schreibstil und der ganzen Geschichte überhaupt nicht klar gekommen. Aber diesmal war die Neugier zu groß und ich habe bis zum Ende gelesen.

Mara kommt zur Beerdigung von Tante Cäcilie, die eigentlich gar nicht ihre Tante ist, sondern nur die Patin ihrer Mutter. Trotzdem hat diese Dame sie als Alleinerbin eingesetzt. Allerdings muss sie vor Antritt des Erbes erst ein Geheimnis lüften. Mara weiß nicht, wo sie mit der Suche beginnen soll. Ihre Freundin Pia will ihr helfen, ist aber zunächst auch ratlos. Beide Frauen, die mir eigentlich sympathisch waren lernen jede Menge sonderbarer Leute kennen in den merkwürdigsten Umgebungen. Ich konnte es kaum fassen, Nicht einer schien normal zu sein.

Wenn ich mir andere begeisterte Rezensionen ansehe, überlege ich, ob ich mich den falschen Erwartungen an das Buch heran gegangen bin. Oder heute nicht in der richtigen Verfassung bin, mich dafür zu begeistern. Obwohl einige Szenen ja lustig erscheinen mögen, denn es soll ein humorvoller Krimi sein, kann mich das Buch insgesamt gesehen nicht begeistern. Dafür erscheinen mir persönlich die Zusammenhänge zu sehr an den Haaren herbei gezogen. Wieso gerät Pia ausgerechnet an Rasputin, wieso will die Tante das Geheimnis aufdecken lassen und noch weitere Fragen stellen sich mir.

Schade, aber ich kann mich einfach für dieses Buch nicht begeistern.

Fazit:
Da ich es mir zur Angewohnheit gemacht habe, eigentlich jedes Buch ehrlich zu rezensieren, wollte ich dieses auch nicht unter den Tisch fallen lassen. Es kann ja sein, dass andere sich mehr dafür begeistern

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