Montag, 28. Juli 2014

Rezension - Die azurblaue Insel

Autorin: Luanne Rice

Titel: Die azurblaue Insel

Genre:  Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Juli 2014

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur
zu Kaufen: klick hier


Die Autorin Luanne Rice hat in den USA zahlreiche Romane veröffentlicht und ist dort eine Bestsellerautorin.Sie stammt aus Connecticut und lebt heute mit ihrem Mann in New York City.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach dem Tod ihres Vaters sind die Schwestern Pell und Lucy Davis ganz auf sich allein gestellt. Von ihrer Mutter Lyra wissen sie nur, dass diese vor zehn Jahren die Familie über Nacht verlassen hat und seitdem auf Capri lebt, ohne jemals wieder Kontakt zu ihren Kindern aufgenommen zu ­haben. Kurzerhand beschließt Pell, nach Capri zu reisen und ihre Mutter nach Hause zurückzuholen. Doch dann erfährt sie, warum die Mutter sie damals wirklich im Stich gelassen hat …

Meine Meinung:
Das tolle Buchcover hat als erstes mein Interesse geweckt. Denn zum einen mag ich die Farbe Blau und zum anderen wusste ich sofort, dass es ein Foto von Capri ist. Danach habe ich den Klappentext gelesen und da war klar, dass ich dieses Buch gerne lesen möchte.

Mal davon abgesehen, dass ich mich auf einmal auf der Insel wiederfand, auf der ich vor Jahrzehnten selber mal war, steckte ich mitten in einer rührenden Familiengeschichte. Und dies hat mir mal wieder vor Augen gehalten, dass Reichtum nicht alles bedeutet. Wenn einem die Liebe der Mutter abhanden kommt oder auch von anderen, wie der Großmutter, nicht gegeben wird, nützt das ganze Geld nichts, um glücklich zu sein.

Pell und Lucy wurden sehr jung von ihrer Mutter verlassen, die sie schmerzlich vermissten. Der Vater hat sich zwar liebevoll um die beiden gekümmert, aber er verstarb auch sehr früh. Die Großmutter war nicht in der Lage den Mädchen die erforderliche Liebe und Wärme zu geben. So fasste Pell den Entschluss nach Capri zu reisen und die Mutter nach Hause zu holen. Allerdings musste sie dort Begebenheiten erfahren, die ihr gesamtes Bild durcheinander brachten.

Auf der Insel trifft Pell nicht nur ihre Mutter wieder, sie lernt auch sehr liebenswerte Menschen kennen, wie Max und seine Freunde. Außerdem Rafe, den Enkel von Max, der ebenfalls eine schwere Kindheit erleben musste. So sind es im Grunde zwei Familiengeschichten, die der Leser dort kennen lernt.

Wie ich schon erwähnte, kann man aus der Geschichte den Schluss ziehen, dass Geld alleine nicht glücklich  macht. Außerdem ist nicht immer alles so, wie es aussieht und man muss allen eine weitere Chance geben.

Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen, ich erwähnte ja bereits, dass ich mich auf der Insel wiederfand. Ich war dort vor Ort und hatte alles genau vor Augen, beziehungsweise auch wieder erkannt.

Die Protagonisten Lyra  und ihre beiden Töchter mochte ich sehr gut leiden. Aber auch Max und seine Freunde haben es mir angetan. Verständlich ist aber auch,  dass ich einige nicht so richtig mochte und mich schwer tat, mich mit ihnen ein bisschen anzufreunden.

Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich gerne noch mehr im Epilog gelesen, zu gerne möchte ich doch wissen, was in den nächsten Jahren passieren würde.

Fazit:
Dieses Buch eignet sich bestens für den Lese-Sommer, womit der Verlag auch wirbt. Ich kann es auf jeden Fall sehr empfehlen,denn es beinhaltet, was man im Sommer gerne liest: Reise und etwas fürs Herz.

Ich bedanke mich bei der Verlagsgruppe Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar

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