Mittwoch, 30. Juli 2014

Rezension - Vulkantöchter

Autorin: Steffanie Burow

Titel: Vulkantöchter

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Juni 2014

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur
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Die Autorin Steffanie Burow war Art-Direktorin und Werbetexterin, bevor sie gemeinsam mit ihrem Mann ausgedehnte Reisen durch die Länder des Fernen Ostens unternahm, die den Stoff für ihre Romane lieferten. Heute lebt und arbeitet die Autorin in Hamburg.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine verwirrende Vielfalt der Kulturen, überwältigende Natur und düstere Riten – die Touristin Alexandra kann der Exotik Indonesiens wenig abgewinnen. Doch als ihr Mann Martin auf mysteriöse Weise verschwindet, führt die Suche nach ihm tief in die Geheimnisse der Inselwelt. Und weit über ihre eigenen Grenzen hinaus.

Meine Meinung:
Dies war für mich wieder ein Buch, das ich nur schwer zur Seite legen konnte. So sehr hat mich die Geschichte gepackt. Kennt Ihr das auch? Eigentlich ist es Zeit zum Schlafen, aber das Buch ist gerade so spannend. Schnell wird nachgesehen, wie viele Seiten noch zu lesen sind. Ui, 100! Na gut, es wird mal wieder spät werden. So ging es mir gestern.

Die Autorin Steffanie Burow hat in diesem Buch so vieles miteinander verknüpft. Fremde Länder und Kulturen konnte ich kennen lernen, aber auch die Liebe und Humor kamen nicht zu kurz und dann gar es noch reichlich Spannung.
Ich möchte hier jetzt nicht so genau auf den Inhalt des Buches eingehen, denn damit würde ich zu viel verraten. Aber im Klappentext steht ja schon, dass Martin während des Urlaubs auf einmal verschwindet und Alexandra sich auf die Suche nach ihm begibt. Martin wird begleitet von Sien, die ihm die Umgebung und ihre Heimatinsel  zeigen möchte. Alexandra holt sich bei der Suche Hilfe von der Reiseführerin Birgit.

Alle vier Personen sind so unterschiedlich und es macht Spaß zu lesen, wie es ihnen dort ergeht. Martin ist grundsätzlich positiv eingestellt und begeistert von der wunderschönen Gegend. Alexandra, die dort eigentlich gar nicht Urlaub machen wollte, hat an allem etwas auszusetzen. Eine unsympathische Großstadttussi mit reichlich Vorurteilen, die mir im Laufe des Buches aber immer sympathischer wurde. Gefallen hat mir Birgit, die seit einigen Jahren schon als Reiseleiterin tätig ist und auch in den schlimmsten Situationen den Überblick behält, nur nicht auf den Fähren.....

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Man kann sagen, dass die Geschichte in drei Handlungen unterteilt ist. Der Leser erfährt einiges über eine kleine Insel, aus dem Jahr 1870 und 2006, der Gegenwart. Man ist unterwegs mit Martin und Sien und dann mit Alexandra und Birgit. Als Leser erkennt man natürlich viel eher die Zusammenhänge als die Beteiligen und ich ahnte schon, dass irgendetwas schlimmes passieren könnte. Ob ich recht hatte, werde ich hier aber nicht verraten.

Durch die Schilderungen der Insel hatte ich das Gefühl vor Ort zu sein, die Gegend hatte ich vor Augen und gefallen haben mir natürlich die Begebenheiten unterwegs. Was einem nicht alles passieren kann...
Das Buchcover hat mich sehr angesprochen und ganz toll fand ich, dass ich einen Teil der Gestaltung zum Beginn eines neuen Kapitels wiederfand.

Fazit:
Wer in diesem Sommer keine weitere Reise machen möchte, kann sich mit diesem Buch Richtung Indonesien entführen lassen. Man kann es als Reiseführer der besonderen Art empfehlen. Aber auch die Geschichte um die Beteiligten herum ist sehr lesenswert und vor allem spannend. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

Bei dem Verlag Droemer Knaur möchte ich mich recht herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken.

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