Freitag, 4. Juli 2014

Rezension - Kuss Hawaii


Autorin: Janet Evanovich

Titel: Kuss Hawaii - Stephanie Plums 18. Fall

Genre: Krimi, Humor

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Juni 2014

Seiten: 337

Altersempfehlung: Erwachsene



Ein Glück, dass der Autorin Janet Evanovich (Jahrgang 1943) irgendwann die Phantasie für Sexszenen ausging. Dies beendete zwar ihre Karriere als Autorin von Liebesromanen, eröffnete aber neue Optionen: Mit der "Stephanie-Plum"-Reihe präsentiert sich Evanovich seit 1994 als Meisterin des komischen Krimis. Ihre Heldin, die tapsig-liebenswürdige Kopfgeldjägerin Plum, ist für den Job weder ausgebildet noch talentiert, was stets zu überraschenden Wendungen führt. Die Bestsellerautorin gesteht Parallelen zwischen ihr und ihrer Figur ein, so entstammen beide aufgeräumten Vororten in New Jersey und frönen dem Shoppen. Sowohl ihr Ehemann als auch die beiden erwachsenen Kinder arbeiten am Erfolg des Familienunternehmens "Evanovich, Inc." in ihrer Wahlheimat New Hampshire mit.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Bevor Stephanie auch nur einen Fuß aus dem Flieger von Hawaii nach New Jersey setzen kann, steht sie schon wieder knietief im Morast. Nicht nur, dass sich der erhoffte Traum- zum Albtraumurlaub entwickelt hat, auf dem Heimflug musste sie auch noch stundenlang neben einem äußerst streng riechenden Sitznachbarn ausharren. Der ist mittlerweile tot. Ermordet. Die Leiche steckte in einer Mülltonne, und Stephanie steckt in der Klemme. Denn plötzlich sind das FBI sowie eine Menge zwielichtiger Gestalten hinter einem verschwundenen Foto her, das das Opfer bei sich trug. Und es gibt nur eine, die weiß, wo das Bild ist: Stephanie Plum. Unvermutet wird die Kopfgeldjägerin selbst zur Gejagten. Da können bloß noch Lula, Morelli und Ranger helfen – und natürlich Hamster Rex.

Meine Meinung:
Bisher kenne ich alle Folgen dieser Buchserie und man sollte doch wohl meinen, dass Steph endlich mal erfolgreich als Kopfgeldjägerin arbeiten könnte und der Autorin allmählich die Ideen für immer neue Fettnäpfchen ausgehen. Aber jedes Buch bietet etwas neues und natürlich auch altes.
Ich habe immer wieder Spaß daran, etwas über Stephanies Familie zu lesen. Am meisten amüsiere ich mich über die Großmutter, die Frau ist zu köstlich. Gerade die Gespräche beim Essen bringen mich immer wieder zum Lachen. Bei Lula weiß ich manchmal nicht, ob sie mich nervt oder ob ich sie mit Humor nehmen soll. Denn ihre Ausreden ändern sich einfach nicht und ich habe sie immer wieder vor Augen, wenn ihre Bekleidung beschrieben wird. Ranger und Morelli habe ich seit dem Kinofilm noch besser vor Augen und sie machen es Stephanie nicht leicht, sich für einen zu entscheiden. Aber sie stehen ihr immer hilfreich zur Seite, wenn sie sich selber mal wieder in Gefahr gebracht hat. Dafür hat sie wirklich ein Händchen. Trotzdem verliert keine Folge dieser Buchserie an Spannung.
Wer bisher noch kein Fan von Stephanie Plum ist, aber neugierig auf das Buch wurde, sollte allerdings mit Band eins beginnen, es macht einfach mehr Spaß. Allerdings kann dieses Buch auch für sich gelesen werden, denn die Autorin macht ab und zu einen kleinen Schwenker ins Vergangene

Fazit:
Auch diese Folge bietet reichlich Spannung, Humor und ein bisschen Erotik. Ich freue mich schon auf der nächste Buch.

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