Samstag, 19. Juli 2014

Rezension - Himmelfahrt

Autor: Richard Dübbel

Titel: Himmelfahrt

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. Juli 2014

Seiten: 385

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: ullstein
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Der Autor Richard Dübell, geboren 1962, lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen bei Landshut. Als Autor von historischen Romanen stürmt er seit Jahren die Bestsellerlisten.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Kruzifix! Hauptkommissar Peter Bernward hat schlechte Laune: Ganz Landshut steht unter Wasser, und die Polizei ist im Dauereinsatz. Noch schlimmer ist aber, dass seine attraktive Kollegin Flora ihn mal wieder abserviert hat. Als dann auch noch die Leiche eines bekannten Bauunternehmers auftaucht, ist die Stimmung auf ihrem Tiefpunkt. Der Polizeichef greift durch und übergibt Flora den Fall. Aber das lässt ein Peter Bernward natürlich nicht auf sich sitzen. Er ermittelt auf eigene Faust und stößt auf einen alten Skandal, den so mancher Landshuter lieber vergessen hätte …

Meine Meinung:
Mir hat das Buch gut gefallen und obwohl ich das erste  Buch "Allerheiligen" über das Ermittlerpaar nicht gelesen habe, konnte ich mich schnell rein finden. Es wurden immer wieder Geschehnisse aus dem ersten Buch erwähnt und somit entstanden keine Wissenslücken.

Landshut steht unter Wasser und alle haben reichlich damit zu tun, Sachen aus Keller in Sicherheit zu bringen. Da geschieht ein Mord und eigentlich würden Flora und Peter jetzt die Ermittlungen aufnehmen. Allerdings haben die beiden zur Zeit privat große Probleme, die sich leider auch auf die Qualität ihrer Arbeit auswirken. Flora soll den Fall mit einer neuen jungen Kollegin klären. Peter wird eine andere Aufgabe zugeteilt. Aber es läuft nicht alles so reibungslos, wie es sollte. Wobei ich der Meinung war, dass Flora ein bisschen viel rumgezickt hat. Eigentlich mag ich es ja, wenn neben der Lösung der Fälle auch privates der Ermittler eine Rolle in der Handlung spielt. Aber diesmal war es mir etwas zu viel des guten.
So kam es dann auch, dass mir von den beiden Protagonisten Peter der sympathischere war. Was aber nicht heißt, dass ich nicht mit Flora gelitten habe und an manchen Stellen vor Aufregung beinahe den Atem angehalten hätte, wenn man das überhaupt beim Lesen eines Buches so beschreiben kann. Nun gut, wäre es ein Film gewesen, dann....

Auf jeden Fall hat Richard Dübell sehr viel Spannung und Humor in dieses Buch gesteckt. An manchen Stellen hatte ich so meine Vermutungen, die teilweise richtig waren. Aber über das Ende war ich dann doch überrascht. Überhaupt wurde es zum Ende des Buches immer spannender und keiner hätte mich dazu bringen können, das Buch zur Seite zu legen.

Sehr gut fand ich auch, dass aktuelle Ereignisse, wie das Hochwasser im vergangenen Jahr mit dem Mordfall verknüpft wurden. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, habe ich mir Bilder angesehen und konnte somit alles noch besser nachvollziehen. Obwohl der Autor alles schon sehr anschaulich beschrieben hatte.

Fazit:
Ein spannender Krimi, den ich gerne weiterempfehle. Und wer gerne alles über die beiden erfahren möchte, sollte dann doch als erstes "Allerheiligen"  lesen.

Ich möchte BloggDeinBuch für das Rezensionsexemplar danken.



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