Sonntag, 19. April 2015

Rezension - Wer im Dunkeln bleibt

Autorin: Deborah Crombie

Titel: Wer im Dunkeln bleibt Band 16

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 16. März 2015

Seiten: 412

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann


Von der Autorin  Deborah Crombies höchst erfolgreiche Romane um Superintendent Duncan Kincaid und Inspector Gemma James von Scotland Yard wurden mit dem "Macavity Award" ausgezeichnet und für den "Agatha Award" und den "Edgar Award" nominiert. Die Autorin lebt mit ihrer Familie im Norden von Texas, verbringt aber viel Zeit in England, wo ihre Romane angesiedelt sind.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Am Londoner St. Pancras Bahnhof wird ein Bombenanschlag verübt, bei dem mehrere Menschen verletzt werden. Ryan March, Mitglied einer Protestgruppe, der eine verdächtige Tasche mit sich führte, stirbt. War er der Täter? Superintendent Duncan Kincaid übernimmt die Ermittlungen, muss aber feststellen, dass die einzelnen Puzzleteile des Falls überhaupt nicht zueinanderpassen. Mit Hilfe seiner Frau, Inspector Gemma James, kommt er schließlich peu à peu den Hintergründen der Tat auf die Spur. Doch was er entdeckt, ist unfassbar grausam ...

Meine Meinung:
Als Fan der Serie, in denen Gemma James und Duncan Kincaid ermitteln, war es klar, dass ich auch die 16. Folge lesen wollte. Schließlich habe ich die beiden, ihre Kinder und Freunde im Laufe der Jahre sehr gut kennen gelernt und wollte natürlich wissen, wie es in ihrem Leben weitergeht. Hier wurde ich schon mal nicht enttäuscht, denn die Autorin hat es auch diesmal wieder verstanden das private mit dem dienstlichen zu vermischen.
Jeder der beiden arbeitet an der Lösung eines schwierigen Falles, wobei der von Duncan im Vordergrund steht. Duncan, der nach der Elternzeit wieder ins Berufsleben zurück kehrt, muss sich allerdings in einem anderen Revier und mit neuen Mitarbeiterin zurecht finden. Wie er das meistert hat die Autorin sehr fesselnd beschrieben.
Ich habe ja den Vorteil, dass ich alle Bücher und somit die Beteiligten kenne, Neueinsteiger könnte die Vielzahl allerdings verwirren. Ab und zu wird Bezug auf vergangene Geschehnisse genommen, aber trotzdem erschließt es sich dem neuen Leser nicht unbedingt, deshalb empfehle ich schon, auch die anderen Bücher zu lesen.
Es gefällt mir immer wieder, wenn ich lese, wo sich die Beteiligten in London aufhalten, weil ich die Schauplätze meistens kenne, kann ich mir alles viel besser vorstellen. Außerdem mag ich es nicht immer, wenn es von Toten und Grausamkeiten nur so wimmelt in einem Krimi. Hier kann ich viel mehr die Ermittlungsarbeiten verfolgen.
Allerdings blieben so einige Fragen offen, was mir gar nicht gefällt, so weiß ich nicht, warum Duncan versetzt wurde und mit dem Ende bin ich auch nicht zufrieden. Ich finde, das hätte die Autorin sich sparen können, zumal ich mit Sicherheit sehr lange warten muss, bis ich die nächste Folge lesen kann. Mehr verrate ich dazu aber nicht, denn die Auflösung wird natürlich nicht verraten.

Fazit:
Fans der Krimiserie sollten sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Trotz des Endes ist es doch lesenswert. Vor allem verblüfft es mit überraschenden Wendungen.

Ich möchte mich beim Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken

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