Freitag, 24. April 2015

Rezension - Double für eine Leiche


Autorin: Regula Venske

Titel: Double für eine Leiche

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 3. März 2015 als eBook

Seiten: 185

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks der eBook Verlag


Die Autorin Regula Venske, geboren 1955, lebt nach Lehrtätigkeiten an der Universität Hamburg, der FU Berlin, der University of London und diversen Ausflügen ins Angestelltendasein (Literaturredakteurin bei BRIGITTE, Verlagsleiterin des Rotbuch-Verlags u.a.) als freie Schriftstellerin in Hamburg. Zahlreiche wissenschaftliche und journalistische Veröffentlichungen, zu Männerbildern und Frauenliteratur

Kurzbeschreibung, übernommen:
Mausetot ist er. Dabei hatte Literaturagentin Joyce Mangold mit ihrem Goldesel, Autor Jerry Eisenstein, noch Großes vor. Vor allem das ganz große Geld – doch der hat vor seinem denkbar ungelegenen Ableben versäumt, wichtige Verträge zu unterzeichnen. Um nicht leer auszugehen, sieht sie nur eine einzige Möglichkeit: Ein Doppelgänger muss her, um den leichenstarren Literaten zu ersetzen. Doch schon bald weilt auch der Reservepoet nicht mehr unter den Lebenden …

Meine Meinung:
Die Kurzbeschreibung las sich ganz interessant und deshalb habe ich mich näher für dieses Buch interessiert. Krimis, die ich lese, müssen nicht immer viele Leichen vorweisen, bei mir ist das drumherum oft viel wichtiger und wie die Protagonisten mit den Gegebenheiten umgehen.
Ich hatte mir also einen spannenden Krimi vorgestellt und musste nach einigen Seiten feststellen, dass in meinen Augen noch gar nichts besonderes passiert ist.

Die Protagonistin Joyce Mangold erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht in der Ich-Form, was mir eigentlich immer gut gefällt, denn so bekomme ich als Leserin auch sehr schnell mit, was diejenige denkt und warum sie so handelt. Allerdings kam mir der Anfang sehr langatmig vor, weil Joyce mit ihren Gedanken immer wieder in die Vergangenheit ging. Es mag ja sein, dass ich das als Leserin wissen sollte, damit ich einige Zusammenhänge erkenne, aber ich wollte lieber wissen, was vor Ort passiert. Sympathisch wurde mir die Protagonistin ebenfalls nicht, sie kam mir vielfach sehr naiv vor.

Mit diesem Buch konnte ich mich leider gar nicht anfreunden, dachte ich anfangs noch, dass die Schilderungen aus Sicht der Autorin wichtig sein müssen und ich das nur nicht zu schätzen weiß. Aber als sich im Laufe weiterer Kapitel nichts änderte, habe ich kurz überlegt, das Buch abzubrechen. Allerdings gibt es da meine übergroße Neugierde, ich dachte mir, dass doch endlich mal etwas passieren könnte, was einigermaßen glaubhaft ist und deshalb habe ich das Buch bis zum Ende gelesen.

Insgesamt gesehen, war es interessant zu lesen, was Jocye alles unternehmen muss, damit ihr Vorhaben gelingt. Denn nach Murphys Gesetz sind alles mögliche schief. Allerdings blieben in meinen Augen reichlich Fragen offen und einiges erschien mir dann doch sehr unglaubwürdig, selbst wenn ich die schriftstellerische Freiheit mal außer Acht lasse.

Fazit:
Leider kann ich persönlich nun keine Lesempfehlung abgeben, denn mich hat das Buch überhaupt nicht überzeigen können.

Dem Verlag dotbooks danke ich für das Rezensionsexemplar.

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