Montag, 6. April 2015

Rezension - Alles andere als Liebe


Autorin: Marleen Reichenberg 

Titel: Alles andere als Liebe 

Genre: Romanze

Version: eBook und Taschenbuch 

erschienen: 23. März 2015

Seiten: 343

Altersempfehlung: Erwachsene



 Dies schreibt die Autorin Marleen Reichenberg über sich: Ich bin verheiratet und lebe mit meinem Mann und unseren beiden Kindern in Süddeutschland. In meiner freien Zeit spiele ich leidenschaftlich gerne Klavier, lese sehr viel, halte mich mit Yoga und Radeln fit und engagiere mich ehrenamtlich. Wer gerne noch mehr erfahren möchte, kann dies auf ihrer Seite nachlesen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Christin hat trotz ihrer letzten, katastrophal geendeten Liebesbeziehung das Alleinsein satt. Sie beschließt, die Suche nach Mr. Right überlegt und strategisch anzugehen. Allerdings hat sie nicht mit Raoul, einem sehr attraktiven Halbfranzosen gerechnet, der alles gibt, um sie auf seine erotische Abschussliste setzen zu können. Vom ersten, für Christin mehr als peinlichen Zusammentreffen an sprühen die Funken zwischen ihr und Raoul. Mit seiner ironischen Art und frechen Sprüchen treibt er Christin auf die Palme. Sie weiß, dass dieser unberechenbare, leidenschaftliche, herrische Kerl das genaue Gegenteil dessen ist, was sie braucht und gibt ihm auf seine provokanten Äußerungen kräftig Kontra. Dennoch fühlt sie sich fatal von ihm angezogen. Auch Raoul ist mehr von ihr fasziniert als ihm lieb ist, hat jedoch seine Gründe, einer dauerhaften Beziehung aus dem Weg zu gehen.

Meine Meinung:
Inzwischen hatte ich schon zwei ganz verschiedene Bücher von Marleen Reichenberg gelesen und war nun gespannt auf dieses neue Buch. Nachdem ich die Kurzbeschreibung gelesen hatte, war ich zunächst der Meinung einen leichten Frauenroman vorzufinden. Allerdings hat die Autorin mich dann überrascht.

Christin will unbedingt und so schnell wie möglich einen Mann finden, heiraten und Kinder bekommen. Leider klappt dies überhaupt nicht so, wie sie es sich vorstellt. Sehr fesselnd schildert Marleen Reichenberg, was Christin bei ihrer Suche alles so erlebt. Als sie meint, ihre Suche erfolgreich abgeschlossen zu haben, tritt sie eine Reise an. Ihre langjährige Freundin Clarisse lädt sie zu ihrer Geburtstagsfeier ein, die in der Nähe von Nizza stattfinden soll. Dies will Christin mit einem Erholungsurlaub verbinden. Was sie dort nun alles erlebt und wie sie Raoul kennen lernt, schildert die Autorin sehr humorvoll. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Dialoge der beiden zu verfolgen.
Aber es ging nicht nur um das Geplänkel zwischen den beiden. Auch ernstere Themen wurden behandelt. Ob es sich nun um Ludovique, dem Bruder von Clarisse handelte oder um Probleme einer Firma, dies und noch mehr war irgendwie auch mit Christin verknüpft.

So wurde aus dem vermeintlichen leichten Frauenroman ein humorvolles, aber auch gefühlvolles Buch. Überraschende Wendungen gab es ebenfalls. Ich war also angenehm überrascht. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Im Wechsel wurde aus Sicht von Christin in der Ich-Form erzählt und dann aus Sicht von Raoul. Von Anfang bis Ende hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen und ich konnte es nur schwer aus der Hand legen, am liebsten hätte ich es ohne Unterbrechungen gelesen.
Sehr gefallen haben mir auch die Beschreibungen der Ausflüge, irgendwie ist mir die Gegend dort jetzt vertrauter, ohne sie selbst besucht zu haben.

Christin und auch Raoul waren mir beide sehr sympathisch, aber auch Clarisse konnte ich sehr gut leiden, ihren Mann Colin weniger, selbst nachdem ich wusste, warum er sich so verhält. Ich fand, dass die Autorin in ihrem Buch viele Beteiligte mit sehr guten und unterschiedlichen Charakteren untergebracht hat.

Das Buchcover passt hervorragend zum Inhalt des Buches und ist außerdem  auch sehr ansprechend.

Fazit:
Dieses Buch ist es wert gelesen zu werden und verdient auch eine Weiterempfehlung.

Bei Marleen Reichenberg möchte ich mich recht herzlich bedanken und ich habe mich gefreut, Dich in Leipzig kennen zu lernen.

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