Dienstag, 21. April 2015

Rezension - 24 Stunden - 24 Autoren


24 Autoren:
Poppy J. Anderson,  Elke Bergsma, Béla Bolten,  David Gray, Marcus Hünnebeck, Hannah Kaiser, Siegfried Langer, Karola Löwenstein, Nika Lubitsch, Vanessa Mansini, Matthias Matting, Jule Meeringa, Michael Meisheit, Hanni Münzer, Petra Röder, B.C. Schiller, Klaus Seibe, Catherine Shepherd, Hannah Siebern. Babsy Tom, Daphne Unruh, Mike Wächter, Kirsten Wendt,  Ella Wünsche

Titel: 24 Stunden 24 Autoren

Genre: mixed

erschienen: 11. März 2015

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene


Kurzbeschreibung, übernommen:
Solch einen Tag hat das Grandhotel am Kurfürstendamm noch nicht erlebt: Ein Sportstar verschwindet, ein Mann stürzt aus dem Fenster zu Tode, eine wilde Schießerei – und das sind nur die offensichtlichen Dramen. Denn es gibt auch noch die Liebespaare mit großen und kleinen Nöten, die Gesellschaften, die sich im Verborgenen treffen, die Footballmannschaft, die das Hotel auf den Kopf stellt, den Interpol-Kongress mit zahlreichen erfahrenen Ermittlern und eine Besucherin aus einer anderen Welt.
„24 Stunden – 24 Autoren“ erzählt Stunde für Stunde dieses Tages. Je eine Stunde wurde von einem Autor geschrieben. Mit seiner Hauptfigur – wohlbekannt aus den eigenen Werken. Dabei wechseln sich die Genres ab: Krimi mit Liebesroman, Fantasy mit Thriller, Science Fiction mit Humor. Jedes Kapitel ist eine kleine Geschichte für sich. Alle zusammen verbindet der rote Faden der großen Frage: Wer steckt hinter den ominösen Ereignissen des Tages? 24 der erfolgreichsten unabhängigen Autorinnen und Autoren haben sich für dieses einmalige literarische Experiment verbunden und in Eigenregie ihre Figuren, ihr Können und ihre Ideen zusammengeworfen zu einem Feuerwerk an spannenden, witzigen und gefühlvollen Geschichten. Und zu einem Roman, den es so garantiert noch nie gegeben hat ...

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich begeistert! Das gab es ja wirklich noch nie. 24 verschiedene Autoren haben jeweils ein Kapitel in ihrem eigenen Stil geschrieben. Einige der Autoren kannte ich bisher schon und war nun wirklich neugierig, ob dieses Experiment gelingen wird.
Es gab natürlich einen roten Faden, der sich durch das ganze Buch zog, aber es kamen auch sehr sehr viele Beteiligte darin vor. Manchmal dauerte es einen kleinen Moment bis ich Zugang zu dem Kapitel fand, aber den Lesefluss hat es nicht gehemmt.

Als Leserin hatte ich nun die Möglichkeit 24 Stunden eines Tages in einem Grandhotel in Berlin zu verfolgen. Es war richtig viel los, ein Kongress fand statt, eine Footballmannschaft hat dort übernachtet und auch viele andere Gäste sorgten dafür, dass besonders die Hotelchefin Melanie überhaupt nicht zur Ruhe kam.
Ich möchte hier nun nicht auf jedes Kapitel eingehen, das würde einfach den Rahmen sprengen, außerdem würde ich dadurch auch zu viel vom Inhalt preisgeben müssen. Deshalb fasse ich es kurz zusammen, es ist den 24 Autoren wunderbar gelungen und wer sich als Leser auf wechselndes Genre und Schreibstil einlassen möchte, wird sehr viel Spaß mit dem Buch haben. Aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz.

Fazit:
Eine tolle Idee, sehr gut umgesetzt. Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle.

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