Samstag, 18. Januar 2014

Rezension - Bob, der Streuner


Autor: James Bowen

Titel: Bob, der Streuner

Genre: schwer einzuordnen - Biografie

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 17. Mai 2013

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene



James Bowen (* 15. März 1979 in Surrey) ist ein britischer Schriftsteller und Musiker.
James Bowen lebte als Straßenmusiker in London, wo er mit seinem Kater Bob auftrat. Im September 2010 berichtete die Islington Tribune erstmals über die beiden. Durch den Zeitungsbericht wurde die Literaturagentin Mary Pachnos auf  Bowen aufmerksam. Sie nahm ihn unter Vertrag und gemeinsam mit Garry Jenkins entstand das Buch A Street Cat Named Bob, in dem Bowen über seine Freundschaft zu seinem Kater Bob schreibt. Es wurde in 26 Sprachen übersetzt und belegte ein Jahr lang die Spitze der Bestsellerliste der Sunday Times.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Als James Bowen den verwahrlosten Kater vor seiner Wohnungstür fand, hätte man kaum sagen können, wem von beiden es schlechter ging. James schlug sich als Straßenmusiker durch, er hatte eine harte Zeit auf der Straße hinter sich. Aber dem abgemagerten, jämmerlich maunzenden Kater konnte er einfach nicht widerstehen, er nahm ihn auf, pflegte ihn gesund und ließ ihn wieder laufen. Doch Bob war anders als andere Katzen. Er liebte seinen neuen Freund mehr als die Freiheit und blieb.

Meine Meinung:
Beinahe hätte ich ein wunderschönes Buch nicht kennen gelernt. Aber zum Glück wissen Freunde, dass ich in London vernarrt bin. Deshalb wurde mir das Buch empfohlen, denn James und Bob leben in London und waren lange Zeit in Covent Garden unterwegs. An meinem Lieblingsplatz in London!
Wie so oft, wenn es wahre Geschichten sind, recherchiere ich immer etwas im WWW und war erstaunt, wie bekannt Bob ist und wie viele Bilder und Videos es von ihm gibt.
Der Kater hat es wirklich geschafft und sich in James den richtigen Menschen ausgesucht.  Zuerst wurde ihm geholfen und später hat er James geholfen. Durch die neue Aufgabe, sich um jemanden kümmern zu müssen, hat James den Absprung von den Drogen geschafft.
Die Geschichte der beiden ist wirklich sehr schön zu lesen. Vor allem erfährt der Leser viel mehr über Straßenmusikanten und Zeitungsverkäufer. Wie gedankenlos und neidisch die Menschen doch reagieren.  Ich hatte manchmal richtig Wut im Bauch, als ich las, wie gemein einige sich James gegenüber verhalten haben. Vor allem, ohne, dass er einem etwas angetan hätte.
Ich bin immer gerne in Covent Garden und bewundere die Künstler,  aber bei meinem nächsten Besuch werde ich einiges mit anderen Augen sehen. Ich bedauer allerdings, dass ich nie James und Bob gesehen habe, wenn ich dort war.
Auf jeden Fall hat mich dieses Buch sehr berührt. Es ist aber auch zu  schön zu lesen, wie Bob sich verhält. Manche Gedanken hätte ich gerne gekannt, wenn er so da sitzt und alles beobachtet. Ich habe keine Katze, aber ich kann mir gut vorstellen, wie die beiden zueinander gefunden haben und miteinander leben.

Fazit:
Bei mir war der Hauptgrund das Buch zu lesen, weil es eben  in London spielt. Aber dann war ich so begeistert  von der Erzählung, dass ich auf jeden Fall wissen will, wie es mit James und Bob weiter geht. Bald soll das zweite Buch erscheinen und ich werde es mir auf jeden Fall zulegen.
Für Katzenfreunde ist dieses Buch auf jeden Fall lesenswert!

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