Montag, 6. Januar 2014

Rezension - Das Lied des Falken

Autorin: Andrea Schacht

Titel: Das Lied des Falken

Genre: Historischer Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. November 2013

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet


Nach dem Studium von Werkstofftechnik und Betriebswirtschaft arbeitete die Autorin Andrea Schacht im industriellen Großanlagenbau. Dann wurde sie 1994 freie Schriftstellerin. Im Urlaub hatte ein Hotelkater ihre Fantasie beflügelt und sie zu ihrem ersten Roman "Der Tag mit Tiger" inspiriert. Inzwischen widmet sich Andrea Schacht primär historischen Themen wie in den Geschichten um die aufmüpfige Kölner Begine Almut Bossart. In vielen ihrer Romane spielen Katzen eine wichtige Rolle - auch angeregt durch die eigenen Hausgenossen. Mehr über die Autorin und deren Bücher findet man hier


Kurzbeschreibung, übernommen:
Köln im Frühjahr 1404. Das gesamte Hauswesen ist in Aufruhr: Der Knecht Peer wurde erschlagen aufgefunden, und von der Hausherrin Alyss fehlt jede Spur. Eine fieberhafte Suche nach ihr beginnt und bald keimt in Alyss’ Freunden ein schrecklicher Verdacht auf: Der wahre Mörder Arndt van Doornes ist noch immer auf freiem Fuß. Wer ist es, und könnten er und seine Handlanger Alyss in ihre Gewalt gebracht haben? Doch warum wurde Alyss entführt? Und wo hält man sie versteckt? John of Lynne setzt alle Hebel in Bewegung, um Alyss zu finden und zu befreien.

Meine Meinung:
Das letzte Buch der Serie ist wirklich sehr spannend und beginnt gleich mit der Entführung von Alyss. Während alle im Hauswesen noch rätseln, wer sie denn entführt haben könnte, kommt mir sofort ein Verdacht, der sich dann auch bestätigt. Aber was derjenige noch alles verbrochen hat, überraschte mich dann auch.
Ich habe sofort nach dem vorherigen Buch weitergelesen und konnte dieses kaum aus der Hand legen. Es wurde für mich mal wieder eine aufregende Lesenacht. Denn ich wollte ja unbedingt wissen, wie die Familie und Freunde von Alyss das Problem lösen. Schließlich hatten sie es nicht leicht und mussten erst mal nach der Nadel im Heuhaufen suchen.
Andrea Schacht hat es geschafft ein weiteres spannendes Buch zu schreiben. Ich hatte auch wieder mein Vergnügen, wenn ich vom Allmächtigen gelesen habe. Ich hätte damals kein Donnerwetter von ihm erleben wollen. Trotz der ernsten Lage gab es immer wieder Stellen an den ich lachen musste.
Spaß hatte ich bei folgendem Dialog, den ich hier erwähnen möchte, ohne viel zu erraten. John muss Ivo, dem Vater von Alyss einiges erklären und meint zum Schluss "oh my god. My Lord Vater" worauf Ivo antwortet: "Vater reicht, Sohn"
Gefallen hat es mir natürlich auch, wieder über alle Personen des Hauswesens etwas zu erfahren. sind sie doch auch meine Freunde geworden. Außerdem habe ich  mich amüsiert,  dass immer wieder Kölsche Begriffe eingebaut wurden, da läuft Lore doch mit "bläck föös" los und zum Schluss kommt Lores Spruch "Alles war jut"
Andrea Schacht schreibt am Ende des Buches, dass ihr nun etwas fehlt, denn sie hat 13 Jahre an den Büchern ihrer Kölner Familie geschrieben. Und dann fühlte sie sich plötzlich allein. Sie hat es nicht lange ausgehalten und ein neues Buch begonnen. Darin kommen neue Protagonisten vor, aber auch alte Bekannte tauchen wieder auf. natürlich habe ich die Leseprobe beachtet und vieles schon erfahren und neugierig wurde ich auch.
Aber nun schließe ich erst einmal mit der Geschichte der Kölner Familie ab. Auch mir sind alle ans Herz gewachsen und ich werde bestimmt noch einige Tage damit verbringen, mir einiges durch den Kopf gehen zu lassen und bestimmte Situationen noch einmal zu durchleben. Denn auch ich war mittendrin und hatte das Gefühl im Haus in der Witschgasse zu leben.

Fazit:
Ich hatte ja schon bei der Rezension des vorherigen Buches empfohlen, die ganze Serie zu lesen. Wer dies gemacht hat, sollte nun auf keinen Fall das letzte Buch verpassen. Es ist wirklich ein guter Abschluss!

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