Donnerstag, 8. Mai 2014

Rezension - Die Madonna von Notre-Dame


Autor: Alexis Ragougneau

Titel: Die Madonna von Notre-Dame

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 9. Mai 2014

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene



Der Autor Alexis Ragougneau, 1973 geboren, wurde für seine Theaterstücke mehrfach ausgezeichnet. Er hat lange in Notre-Dame gearbeitet und kennt das Pariser Wahrzeichen wie sein eigenes Wohnzimmer. Die Madonna von Notre-Dame ist sein erster Roman.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Notre-Dame an einem Sommermorgen. Die Messe hat kaum begonnen,als eine ganz in Weiß gekleidete junge Frau leblos zu Boden sinkt. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, doch Pater Kern lässt der Fall keine Ruhe: Wer ist der Unbekannte, den der Clochard Kristof in der Mordnacht beobachtet hat? Mit der Staatsanwältin Claire Kauffmann macht Pater Kern sich auf die Suche nach der Wahrheit - und kommt in den Gewölben von Notre-Dame einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur...

Meine Meinung:
Mein Leseeindruck von der Leseprobe zu diesem Buch war, dass es gleich interessant anfing ...
.... und ich hätte gerne noch mehr gelesen. Im vorigen Jahr war ich zwar in Paris, bin aber wegen der langen Warteschlange nicht in die Notre Dame gegangen. Allerdings kann ich mich schwach an meinen Besuch vor über 30 Jahren erinnern, als ich in der Kathedrale war. Schon alleine aus diesem Grund hat mich das Buch neugierig gemacht. Es fängt auch gleich interessant an, da dachte ich doch tatsächlich, es wäre eine Bombe dort und stellte dann fest, dass etwas ganz anderes damit gemeint war. Ob das noch wichtig sein wird? Auf jeden Fall hat das Buch direkt gut angefangen und mich neugierig gemacht.

Wen wundert es da, dass ich auch bei diesem Buch sofort mit dem Lesen angefangen habe. Allerdings war es dann doch nicht so spannend, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Die Handlung war für mich eigentlich nicht ungewöhnlich. Eine Tote wird gefunden, ein vermeintlicher Täter verhaftet, Zweifel kommen auf, ob man wirklich den richtigen verhaftet hat. Es war interessant, was der Pater alles aufdeckt und entdeckt, aber besonders aufregend fand ich es nicht. Seine Krankheit gehörte irgendwie auch nicht dahin. Und die eingeschobenen Passagen aus der Vergangenheit, von wem auch immer sie waren, haben mich sehr irritiert. Sicher, am Ende klärte sich alles auf, aber so richtig einen Sinn habe ich darin nicht gesehen.
Einzig das Ende fand ich sehr spannend und ich war wirklich überrascht, wer dann der wahre Täter war.

Den beiden Aussagen, die zum Klappentext gehören, kann ich persönlich nicht zustimmen:

»Spannend bis zur letzten Seite, ein unvergesslicher Ermittler, lebensechte Figuren: Der französische Krimi hat seinen neuen Papst gefunden.« RTL 
»Perfekte Dramaturgie und bis ins Detail überzeugende Figuren – ganz großes Kino!« L’Express

Mich haben die Figuren nicht überzeugt. Ein Ermittler war mir sogar sehr unsympathisch. Die Staatsanwältin konnte ich nicht richtig einordnen, sie ist in meinen Augen zu wenig in Erscheinung getreten, einzig eine bestimmte Handlung von ihr hat mir sehr gut gefallen.

Das Buchcover hat mir natürlich sehr gut gefallen, ein Bild aus einer tollen Perspektive, was Freunden von Paris sicher gefällt und neugierig auf das Buch macht.

Fazit:
Ich war ja neugierig auf das Buch und habe es auch bis zum Ende gelesen, aber an Fortsetzungen, falls es sie denn mal geben sollte, bin ich nicht interessiert.



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