Sonntag, 15. November 2020

Rezension - Fincawolken


Autorin: Eva-Maria Farohi

Titel: Fincawolken

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 31. Oktober 2020

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Independently published 



Das schreibt die Autorin über sich:
Geboren in Wien, Studium am Horak Konservatorium, Tätigkeit als Schauspielerin, Malerin und Autorin. 
"Als Malerin beschäftige ich mich mit der Natur als Quelle des Lebens. Die Farbe ist das Ausdrucksmittel für die Stimmung. Als Autorin interessiere ich mich vor allem für die Beziehungen zwischen Mann und Frau - mit all den Missverständnissen, die durch die verschiedenen Zugangsrichtungen entstehen." 
Aufenthalt in Mallorca von 2003 bis 2009. 
"Mallorca hat mich verändert. Das Leben auf der Insel ist grundverschieden zu dem in Mitteleuropa - die Wertigkeit der Dinge ist eine andere. Dadurch ergibt sich ein anderer Lebensrhythmus und ein anderer Umgang zwischen den Menschen. In meinen Geschichten erzähle ich von der Schönheit der Insel, von kleinen Alltagsgeschichten und von großen Gefühlen. Immer wieder werde ich gefragt, ob meine Geschichten autobiografisch sind. Por supuesto - natürlich! Vieles habe ich erlebt, vieles beobachtet. Immer wieder die unterschiedlichsten Beziehungen von Menschen aus nächster Nähe erlebt. Ob meine Geschichten auch etwas für Männer sind? Aber selbstverständlich! Ich hoffe, dass meine Bücher für alle gleichermaßen unterhaltsam sind."



Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit ihrer Jugend schon sind Antonio und Francisca ein Paar. Während Antonio studiert, nimmt Francisca jeden Job an, um Geld zu verdienen. 
Inzwischen ist Antonio als Tierarzt erfolgreich. Da beschließt Francisca, ihr Abitur nachzumachen und selbst zu studieren. 
Antonios anfängliche Freude darüber vergeht zunehmend, je selbstbewusster Francisca wird. Als sie – trotz der Warnung ihrer Freunde – Antonio auf der Insel alleine lässt und in Barcelona weiterstudiert, gerät die Beziehung endgültig in die Krise. 
Da trifft Antonio die schöne Alexandra Fontana, die ihn von Anfang an fasziniert. Immer stärker fühlt er sich zu der erotischen Frau hingezogen. 
Wird Francisca ihren Antonio verlieren – oder gibt es einen Weg, die Beziehung zu retten?


Meine Meinung:
Da ich die anderen "Finca"Bücher der Autorin bereits gelesen hatte, war es für mich klar, dass ich auch dieses Buch lesen wollte. Es hat eine eigene abgeschlossene Geschichte, aber ich begegnete vielen Bekannten, was mich sehr freut. Denn so erfahre ich nebenbei auch, was bei ihnen noch so alles passiert ist.
Diesmal stehen Francisca und Antonio im Vordergrund und mit ihnen eine Situation, die vielen anderen Paaren auch bekannt ist. Antonio ist mit seinem Studium fertig und arbeitet nun als Tierarzt auf Mallorca. Nun möchte Francisca durchstarten und endlich auch eine richtige Berufsausbildung erhalten. Sie studiert in Barcelona und dadurch treten schon die ersten Probleme auf. Jetzt will ich nicht weiter auf alles eingehen und zu viel verraten. 
Auf jeden Fall hat Eva-Maria Farohi sehr fesselnd geschildert, was passiert und  womit sich alle auseinandersetzen müssen. Ich war ganz besonders auf die Entwicklung gespannt. Es hat allerdings auch wieder gezeigt, dass man mehr miteinander reden sollte. Sich über alles nur Gedanken zu machen, reicht nicht. Natürlich gab es diesmal auch wieder Verwicklungen, die für Aufregung sorgten, aber es gehörte einfach dazu. 
Die Beteiligten waren mir fast alle sympathisch und besonders Oma Helene hat mich ein weiteres Mal begeistern können. Die Autorin hat mich mit diesem Buch sehr gut unterhalten, das ich kaum zur Seite legen konnte, weil ich viel zu neugierig war.


Fazit:
Eine weitere unterhaltsame Folge dieser Serie. Mir hat es sehr gut gefallen und gerne empfehle ich das Buch weiter. Es kann alleine gelesen werden, aber es macht mehr Spaß, wenn man die anderen Bücher auch kennt. 

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