Sonntag, 15. November 2020

Rezension - Riesling und ein Mord


Autorin: Kerstin Lange

Titel: Riesling und ein Mord

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. September 2015

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Emons Verlag 




Dies schreibt die Autorin über sich:
Natürlich bin ich nicht nur Autorin und Sprecherin, sondern auch Mensch. Ich lebe mit meinem Mann und unserem Hund in Düsseldorf. In meiner Freizeit gehe ich joggen, koche und esse oft und gerne (ja, es besteht ein direkter Zusammenhang), liebe lange Spaziergänge und lese sehr viel. Man findet mich auf dem Fußballplatz, um den großen Enkel anzufeuern, auf dem Spielplatz, um mit dem kleinen Enkel zu spielen und auf dem Hundeplatz, um unseren Border Collie zu erziehen. Aber noch viel lieber bin ich am Meer.
Kerstin Lange, geboren in Bergneustadt, aufgewachsen im Sauerland, begann nach dem Gymnasium eine kaufmännische Ausbildung und bildete sich zur Bilanzbuchhalterin weiter. Jahrelang arbeitete sie in diesem Beruf, bis sie ihm 2009 den Rücken kehrte. Die Vielzahl an Veröffentlichungen und einige Auszeichnungen zeigen, dass sie den richtigen Weg eingeschlagen hat. Die idyllische Domstadt Speyer liefert ihr den Rahmen für psychologische Krimis rund um den pensionierten Kriminaloberrat Ferdinand Weber, der in seiner Heimatstadt Verbrecher jagt und den örtlichen Kollegen immer eine Nase voraus ist. Sie ist Mitglied der Autorenvereinigungen „Syndikat“ und dem „Bundesverband junger Autoren (BVjA)“.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bei einer Elwedritsche-Jagd im Speyrer Domgarten trifft Kriminaloberrat Ferdinand Weber a.D. auf einen ehemaligen Kollegen aus der Polizeischule. Die Freude über das Wiedersehen wird jedoch jäh getrübt, als in der Nacht Webers Nachbarin überfallen und erstochen wird. Wenig später wird eine zweite Frau getötet, und Weber geht eigenen Spuren nach - denn er befürchtet, dass sein Freund tiefer in den Fall verstrickt ist, als für ihn gut sein kann...


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich neue Krimis entdecke, die nicht nur für Spannung sorgen, sondern mir auch schöne Orte und besondere Gepflogenheiten näher bringen. So lernte ich Ferdinand Weber, Kriminaloberart a.D. aus Speyer kennen und habe einiges über Elwedritsche erfahren 😉
Weber ist verwitwet und hat sehr viel Zeit, deshalb freut er sich über Abwechslungen. Wobei er jetzt nicht unbedingt an Ermittlungen teilnehmen will. Aber was soll er machen, wenn es seine Nachbarin ist, die ermordet wurde und er einiges beobachtet hat, was wichtig sein könnte. 
Ich hatte hier einen Krimi, den Kerstin Lange mal ganz anders geschrieben hat, als ich es gewohnt bin. Ich begleite Weber und bekomme nebenbei vieles aus seinem Leben mit. Im Vordergrund steht jetzt nicht die Ermittlungsarbeit der Kommissare, sondern Weber und seine Bekannten. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und ich hatte zunächst einen bestimmten Verdacht, der sich aber als falsch herausstellte. Das Ende hat mich dann sehr überrascht.


Fazit:
Ein etwas anderer Krimi aus der Pfalz, aber sehr unterhaltsam und spannend. Ich fühlte mich an das Buch gefesselt und freue mich schon auf das nächste Buch, in dem Weber wieder mitmischt.


Bei der Autorin möchte ich mich gerne für das Rezensionsexemplar bedanken.

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