Samstag, 21. November 2020

Rezension - Schicksal und Gerechtigkeit - Die Warwick Saga



Autor: Jeffrey Archer

Titel: Schicksal und Gerechtigkeit

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 9. September 2019

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über den Autor:
Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.


Kurzbeschreibung, übernommen:
London 1979: William Warwick, Sohn des einflussreichen Anwalts Sir Julian, hat seit Kindheitstagen einen Traum: Er möchte sich den Weg vom Streifenpolizisten zum Commissioner erkämpfen. Durch nichts lässt er sich von diesem Vorhaben abbringen. Im September 1982 tritt William Warwick seinen Dienst an – und entdeckt die Welt der Londoner Straßen, der einfachen Leute. Eine Welt, die William völlig neu ist. Zum ersten Mal erfährt er die bitteren Seiten des Lebens. Aufgrund seiner Kenntnisse wird der Kunstliebhaber William zum Dezernat für Kunstfälschung versetzt und gerät in den Bannkreis eines der größten Gemäldefälscher seiner Zeit. Im Zuge der Recherchen lernt William die hübsche und schlagfertige Beth Rainsford kennen. Zwischen beiden entbrennt eine leidenschaftliche Romanze und William fühlt, dass Beth die Frau seines Lebens ist. Doch ein Geheimnis umgibt sie und wirft Schatten auf die junge Liebe. William sieht sich vor die schwerste Aufgabe seines Lebens gestellt …


Meine Meinung:
Bisher hatte ich doch tatsächlich noch kein einziges Buch von Jeffrey Archer gelesen. Als ich nun darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ein zweites Buch der Warwick-Saga erscheint, dachte ich mir, bevor ich das lese, fange ich besser mit dem ersten an.
So lernte ich zunächst William Warwick und seine Familie sehr gut kennen. Sein Vater und seine Schwester sind mehr oder weniger erfolgreiche Anwälte. William hat einen ganz anderen Weg, als von ihm erwartet wurde, eingeschlagen. Er wollte zur Polizei gehen und sich von ganz unten nach oben hocharbeiten. Das hatte natürlich den Vorteil, dass er auch wirklich alles kennen lernen konnte. Rein zufällig fand er sich dann in einem Team wieder, das mit Kunstfälschung beschäftigt war. Nun werde ich nicht weiter auf den Inhalt eingehen, weil ich wie immer nicht zu viel verraten will. 
Ich fand es sehr interessant, William bei seiner Arbeit zu begleiten. Vor allem, weil sich alles im Jahr 1982 abspielte und die Technik in vieler Hinsicht noch nicht so fortschrittlich wie heute war. Durch seine berufliche Tätigkeit lernte William Beth kennen, die in seinem Leben eine wichtige Rolle spielen sollte. So kam zur Spannung auch noch etwas Romanze hinzu. 
Jeffrey Archer hat einen besonderen Schreibstil. Er lässt die Ermittler nicht nur an einem Fall arbeiten, nein, es sind gleich mehrere, mal etwas schwerer und mal etwas leichter. Aber mich interessierte am meisten die Sache mit der Kunstfälschung, zumal sehr viel anderes damit zusammenhing. Das Ende fand ich überraschend, aber nicht sehr zufriedenstellend. 


Fazit:
Ein interessanter Auftakt einer neuen Saga. Ich bin froh, dass ich mit dem ersten Buch angefangen habe und freue mich nun auf die nächste Folge. 

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