Samstag, 17. Januar 2015

Rezension - Ein diebisches Vergnügen

Autor: Peter Mayle

Titel: Ein diebisches Vergnügen

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und gebunden

erschienen: 3. Mai 2010

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blessing
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Der Autor Peter Mayle wurde 1939 in Brighton/England geboren. Er war Kellner, Busfahrer und erfolgreicher Werbetexter, bevor er 1975 seinen Job aufgab und in die Provence zog. Seine Romane "Mein Jahr in der Provence" und "Toujours Provence" wurden Millionenbestseller und lösten einen gewaltigen Besucheransturm auf die Provence aus. Auch seine beiden letzten Romane, "Ein guter Jahrgang" (Blessing, 2004) und "Ein diebisches Vergnügen" (Blessing, 2010) stürmten die Bestsellerlisten in aller Welt.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Einen solch heiklen Fall hat die ebenso intelligente wie attraktive Elena Morales noch nie in ihrer Versicherung bearbeiten müssen: Als Sanitäter getarnte Diebe haben den Weinkeller eines reichen Anwalts aus Los Angeles leer geräumt und sind in einem Krankenwagen mit 600 Flaschen edelsten französischen Weines im Wert von drei Millionen Dollar entkommen. Als Komplize dabei war der Hausmeister des Anwalts, der den Dieben das Tor öffnete.
Elena will den Schaden vorerst nicht begleichen, zu obskur scheint ihr der Fall, zu schleppend laufen die polizeilichen Ermittlungen an. Glücklicherweise ist ihr Teilzeitgeliebter Sam Levitt frankophil und ein Weinkenner von hohen Gnaden. Da er zwischenzeitlich auf die schiefe Bahn geraten ist und dringend Geld braucht, kann er Elenas Angebot nicht ausschlagen: Er soll den gestohlenen Wein aufspüren. Nur im Erfolgsfall erhält er einen Lohn. Die Intuition sagt ihm: Wenn ausschließlich französischer Wein geraubt wurde, muss es sich um eine Art patriotischen Diebstahl handeln, um eine Rückführung des Weines in seine Heimat. Die Spur führt nach Marseille, und Sam nimmt sie auf seine Weise auf: lustvoll, unkonventionell und unverschämt raffiniert.

Meine Meinung:
Da ich schon die "Provence-Bücher" von Peter Mayle gelesen hatte, habe ich bei diesem Buch sofort zugegriffen, als ich es beim Stöbern auf einem Bücherbummel fand.
Ich war gespannt, was sich hinter diesem Buchtitel verbarg und war überrascht einen leichten Krimi vorzufinden.
Einem reichen Anwalt aus Los Angeles wird Wein im Wert von 3 Millionen gestohlen. Natürlich will er den Wert von seiner Versicherung bekommen. Diese will nicht zahlen, ohne Nachforschungen in Auftrag gegeben zu haben. Sam Lewitt wird beauftragt sich um die Angelegenheit zu kümmern. Die Spur führt nach Frankreich und sofort bin ich mit Sam vor Ort. Ich fand es sehr interessant, wie er die Spur aufnimmt und dabei nebenbei das besondere Essen mit dem entsprechenden Wein in Frankreich geniessen konnte.
Der bestohlene Anwalt trat als sehr unangenehmer Zeitgenosse auf und ich dachte für mich, dass ich ja selten auf Seiten der Ganoven bin, aber in diesem Fall tat er mir überhaupt nicht leid. Kurze Zeit später konnte ich dann lesen, dass Sam Lewitt und die französische Mitarbeiterin der Versicherung Sophie Costes ebenfalls so dachten. Nun war ich wirklich gespannt, wie sich die Geschichte weiter entwickeln würde.
Dieser Krimi war in meinen Augen nun keiner, der mir Herzklopfen verursachte und ich musste auch nicht Bibbern, weil irgend jemand in Gefahr schwebte. Aber es hat mir trotzdem Spaß gemacht das Buch zu lesen. Obwohl einiges vorhersehbar zu sein schien, gab es doch immer wieder interessante Wendungen in der Geschichte. Selten lege ich einen Krimi mit einem Grinsen im Gesicht zur Seite, wie es hier der Fall war.

Fazit:
Ich habe das Buch im Genre Krimi eingeordnet, es kann aber auch auf Reisen nach Frankreich vorbereiten, zumindest auf das Geniessen von Essen und bezahlbaren Wein. Deshalb eignet es sich auch für Leser, die keine Krimifans sind.

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